Kursbereiche >> Filme mit anschließender Diskussion

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freie Plätze 222AA10700: Europäisches Filmfestival der Generationen "Wir alle. Das Dorf"

Im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen, das vom 1.10.-30.11.2022 zum 13. Mal in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfindet, zeigt die VHS Ludwigshafen den Film "Wir alle. Das Dorf".

Mitten im Wendland in Niedersachsen - in einem der strukturschwächsten Gebiete Deutschlands - gründen über hundert Menschen eine Genossenschaft, um gemeinsam ein Dorf entstehen zu lassen. Ein Modelldorf für die Zukunft Europas soll es werden, für Jung und Alt, Geflüchtete, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt mit bürokratischen Hindernissen und schwierigen basisdemokratischen Aushandlungsprozessen, die ausgetragen werden von Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Lebenslagen und sozialen und kulturellen Hintergründen. Aber alle verbindet der starke Wille, solidarisch miteinander und füreinander leben zu wollen. Über drei Jahre begleitete die Doku ihre Protagonisten, bis zum Sommer 2020, als die ersten Bewohner eingezogen sind.

Das Europäische Filmfestival der Generationen ist eine bundesweite Veranstaltungsreihe der Universität Heidelberg, die dem Publikum aktuelle Filme zu den Themen Alter, Demografischer Wandel und Zukunftsfragen wie Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimawandel präsentiert. Durch moderierte Filmgespräche soll der Dialog zwischen den Bürger*innen und zwischen den Generationen gefördert werden.
Die Sozialdezernentin der Stadt Ludwigshafen, Frau Beigeordnete Beate Steeg, wird den Filmabend mit einem Grußwort eröffnen. Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

Beginndatum: Freitag, 07.10.2022, 17.00 Uhr




freie Plätze 222AE10404: Farben - So bunt wie die Natur - Filmpremiere und Diskussion

Farbstoffe aus der Natur, gewonnen aus Wurzeln, Blättern oder Läusen, überzeugen durch Vielfalt und Harmonie. Aber das Wissen darum droht verloren zu gehen. Wir haben uns daran gewöhnt, dass Textilien in jeder erdenklichen Farbschattierung angeboten werden. Um ihre Herstellung und die damit einher gehende Belastung der Umwelt kreisen unsere Gedanken eher selten. Die Chemie versteht sich trefflich darauf, immer mehr Farben synthetisch herzustellen, zu günstigen Preisen und mit fast unbegrenzter Verfügbarkeit. Die Jahrtausende alte Naturfärberei hingegen ist aufwändig und erfordert viel Geduld und Erfahrung. Aber es gibt Menschen, die sich mit Erfolg darum bemühen, die alten Techniken anzuwenden und weiterzuentwickeln, mit überzeugenden Ergebnissen.
Regisseurin Barbara Trottnow stellt uns in ihren beiden Kurzfilmen Menschen vor, die sich mit Leidenschaft und großem Engagement für den Erhalt des Wissens, die Weiterführung und Wiederbelebung der Naturfärberei einsetzen.
So lernen wir in "Farbenrausch" Dieter Kaiser kennen, der sich seit 40 Jahren in seiner Werkstatt in Süddeutschland mit dem Thema Naturfarben beschäftigt und dabei eine Farbpalette erzeugt, die ihresgleichen sucht. Und im Film "Der Farbtopf der Natur“ erfahren wir von einem erstaunlichen Projekt in dessen Rahmen es gelang in 25 Dörfern der West-Türkei, die Tradition des Färbens mit Naturfarben wieder zu beleben.
Schaut man diesen Menschen interessiert zu, wächst der Respekt vor den Möglichkeiten der Natur und es drängen sich Gedanken auf, wie wir heute mit diesen knappen Ressourcen umgehen. Unser Wunsch nach einer farbenfrohen Welt ist mehr denn je verbunden mit den Fragen nach Nachhaltigkeit, Natur- und Umweltschutz. In einer Diskussionsrunde im Anschluss an die Filme, wollen wir diesen kontroversen Aspekten nachgehen.
Die Filme entstanden mit Unterstützung der Medienförderung Rheinland-Pfalz. Die heutige Filmpremiere findet in Kooperation mit der Landeszentrale Politische Bildung Rheinland-Pfalz statt.

Beginndatum: Donnerstag, 22.09.2022, 19.00 Uhr

Trottnow Barbara


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