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Anmeldung möglich 212AV10022: VHS Wissen Live: Religion und Nation in den USA

Trotz der verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche haben Religionen das Werden der USA von Beginn an mitbestimmt. Weder die Amerikanische Revolution noch der Aufbau der neuen Republik wären ohne die Mitwirkung evangelikaler und liberaler Protestanten denkbar gewesen. Seit den 1850er Jahren kam dann eine politisch zunehmend bedeutsame katholische Minderheit hinzu. Der Vortrag spürt der historischen Bedeutung der verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften nach und geht zusätzlich auf deren aktuelle Rolle ein.

Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und zählt zu den besten Kennern der USA. Bei C.H. Beck hat er zuletzt "Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation¿" veröffentlicht.

Beginndatum: Donnerstag, 20.01.2022, 19.30 Uhr

Hochgeschwender Prof. Dr. Michael


Anmeldung möglich 212AV10024: VHS Wissen Live: SZ-JournalistInnen im Gespräch

Gast bei vhs.wissen live sind SZ JournalistInnen die zu aktuellen Themen berichten und mit Ihnen diskutieren.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

Beginndatum: Dienstag, 25.01.2022, 19.30 Uhr




Anmeldung möglich 212I40605F: Sprachkurs für Zielstrebige
Englisch A1/A2 für Anfänger*innen mit Vorkenntnissen - Online

Die Teilnehmer*innen bauen in dem abwechslungsreichen Kurs ihren Wortschatz und ihre Grammatikkenntnisse weiter aus. Intensives Lernen in einer Kleingruppe gibt einen zusätzlichen Motivationskick Englisch zu lernen.

Beginndatum: Mittwoch, 24.11.2021, 09.30 Uhr

Nasr Ferial


auf Warteliste 212I41003F: Sprachkurs für Zielstrebige
Japanisch A2.18 Kleingruppe - Online

Die Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist, Hiragana, Katakana und ca. 120 Kanji lesen zu können. Teilnehmer*innen mit diesen Grundlagen sind herzlich willkommen.
Lehrwerk: Marugoto A2, Katsudoo und Rikai sowie eigene Materialien der Kursleiterin. Der Kurs findet in Skype statt.

Beginndatum: Donnerstag, 25.11.2021, 18.00 Uhr

Owada Kuniko


auf Warteliste 212I41202F: Sprachkurs für Zielstrebige
Neugriechisch A1.6 für fortgeschrittene Anfänger*innen - Online

Dieser Kurs richtet sich an Interessierte mit Vorkenntnissen. Voraussetzungen sind das Beherrschen des griechischen Alphabets und Lesefertigkeit sowie Enthusiasmus für die griechische Sprache. Wir werden uns mit der griechischen Grammatik befassen und viele Gespräche führen, ebenso befassen wir uns mit dem Alltagsleben und der Geschichte des Antiken Griechenlands.

Beginndatum: Montag, 22.11.2021, 18.45 Uhr

Karalia Papadamaki Dimitra


auf Warteliste 212I42202F: Sprachkurs für Zielstrebige
Spanisch A1.2 für Anfänger*innen - Online

Für Teilnehmer*innen mit geringen Vorkenntnissen. Der handlungsorientierte Kurs bietet unterschiedliche Aufgaben für verschiedene Lerntypen sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Verstehen, Sprechen und Interaktion. Das Lehrbuch enthält eine leicht verständliche Kurzgrammatik und bietet umfangreiches Material zum Hörverstehen sowie digitale Zusatzmaterialien.

Beginndatum: Donnerstag, 25.11.2021, 18.15 Uhr

Gomez Garrido Noemi


Anmeldung möglich 221AB10000: vhs.wissen live: Das unzufriedene Volk: Protest und Ressentiment in Ostdeutschland von der friedlichen Revolution bis heute

Ostdeutsche stilisieren sich im öffentlichen Diskurs gern als Opfer der deutschen Einheit. Tatsächlich haben sie sich aber von der friedlichen Revolution bis heute als mächtiger politischer Akteur erwiesen.
So ging im revolutionären Umbruch von 1989 die Dynamik nicht von der kleinen Schar der Bürgerrechtler und Bürgerrechtlerinnen aus, sondern von der Bevölkerung.
Und heute beherrscht die ostdeutsche Bevölkerung durch ihr Wahlverhalten und nicht zuletzt durch ihren Opferdiskurs die öffentlichen Debatten. Am ostdeutschen Protestverhalten lässt sich begreifen,
wie sich eine Bevölkerung zum Volk konstituiert - unter den Bedingungen einer Diktatur - und wie in der Demokratie die kollektive Selbstermächtigung zum Ressentiment verkommt.

Detlef Pollack zählt zu den führendsten Religions- und Kultursoziologen. Er hatte Professuren in Leipzig, Frankfurt/Oder und New York inne. Derzeit lehrt er in Münster.
Stefan Locke wurde 1974 in Bautzen geboren. Er studierte in Dresden und Portland und arbeitete anschließend für die "Dresdner Morgenpost". Seit September 2016 ist er politischer Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.

Beginndatum: Mittwoch, 09.02.2022, 19.30 Uhr

Pollack Detlef


Anmeldung möglich 221AB10001: vhs.wissen live: Die Barbaren sind die anderen. Wie ein Denkmuster Geschichte und Literatur prägt.

Schon in der Antike haben Menschen andere als Barbaren abgewertet, um sich selbst aufzuwerten. Der Barbar war in der Regel der negative Gegenentwurf zum zivilisierten und kultivierten Hellenen oder Römer.
Die sogenannten Barbaren waren in ihren Augen all das, was sie selbst in ihrer Eigenwahrnehmung nicht waren: wild, grausam, gesetzlos, verschlagen, maßlos, triebhaft, dumm usw.
Nur in wenigen Fällen wurde der Barbar als Folie für Idealisierungen verwendet, beispielsweise um dekadente Tendenzen in der eigenen Gesellschaft zu markieren. Dann war der Barbar genügsam, einfach, unverdorben, gerecht, ehrlich oder fromm. Diese Zuschreibungen erinnern an das Bild des "edlen Wilden", das sich auch später in der Zeit von Sklaverei und Kolonialismus wiederfinden sollte.
Und auch heute funktionieren diese Mechanismen bei der Zuschreibung von Eigen- und Fremdidentitäten.
Der Althistoriker Mischa Meier und der Schriftsteller Durs Grünbein werden in einem Gespräch in der Villa Vigoni diskutieren, wie Identitätskonzepte wie das des Barbaren historisch entstanden sind, wozu sie mit welchen Folgen für die Betroffenen eingesetzt und wie diese Konzepte weitergeführt wurden. Wer sind heute die Barbaren und wer bestimmt das und welche Rolle spielt dabei Sprache und Dichtung?

Mischa Meier lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen. Sein Werk Geschichte der Völkerwanderung (C.H. Beck) wurde mit dem WISSEN!-Sachbuchpreis ausgezeichnet.
Durs Grünbein ist ein vielfach ausgezeichneter Lyriker, Essayist. Er ist Professor für Poetik an der Kunstakademie Düsseldorf und hat antike Klassiker aus dem Lateinischen und Griechischen ins Deutsche übersetzt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Italienischen Zentrum Villa Vigoni und der Gerda Henkel Stiftung statt.

Beginndatum: Dienstag, 15.02.2022, 19.30 Uhr

Meier Mischa, Grünbein Durs


Anmeldung möglich 221AB10002: vhs.wissen live: "Die Himmelsscheibe von Nebra - Fürsten, Goldwaffen und Armeen"

Die Himmelsscheibe von Nebra zählt als älteste bekannte konkrete Himmelsdarstellung der Welt zu den wichtigsten archäologischen Funden des letzten Jahrhunderts.
Vor etwa 3600 Jahren am Mittelberg bei Nebra im südlichen Sachsen-Anhalt vergraben, erlebte sie zuvor mehrere Veränderungen ihres Bildprogramms und ihrer Bedeutung.
Ihre Erforschung ermöglicht uns viele Erkenntnisse über die religiösen Vorstellungen, aber auch die politische Organisation in der frühen Bronzezeit.
Nicht zuletzt verweist sie auf die intensive Vernetzung der frühbronzezeitlichen Eliten in Europa und bis in den Vorderen Orient.
Harald Meller, provinzialrömischer Archäologe, Prähistoriker und Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, ist Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/Landesmuseum für Vorgeschichte.
Unter seiner Führung wurde das Landesmuseum in Halle zu einem der wichtigsten Ausstellungshäuser für Prähistorische Archäologie in Europa.

Beginndatum: Freitag, 25.02.2022, 19.30 Uhr

Meller Prof. Dr. Harald


Anmeldung möglich 221AB10003: vhs.wissen live: Die Revolution hat ein weibliches Gesicht. Die aktuelle Rolle der Frauen in Belarus.

Die Bilder haben die Welt gerührt und erschüttert: Friedliche Demonstranten in Belarus trotzten dem brutalen Regime - immer und immer wieder.
Die Osteuropa-Korrespondentin Alice Bota erzählt in dem Vortrag die Geschichten der drei maßgeblichen Protagonistinnen, die zu Politikerinnen wider Willen wurden: Swetlana Tichanowskaja, Maria Kolesnikowa und Veronika Zepkalo.
Sie zeichnet die Geschichte des Aufstands nach und wirft die Frage auf, warum der Westen - fast vor unserer Haustür - so wenig Unterstützung leistet.

Alice Bota ist Autorin und Journalistin. Derzeit berichtet sie als Auslandskorrespondentin aus Moskau für DIE ZEIT.

Beginndatum: Donnerstag, 03.03.2022, 19.30 Uhr

Bota Alice


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