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freie Plätze 211AA10904: Flower Power - wie fairer Handel Frauenrechte stärkt!

Ob am Valentinstag, am Muttertag, zur Hochzeit oder zum Geburtstag, - wir schenken Blumen. Die Rose ist dabei die mit Abstand beliebteste Schnittblume in Deutschland. Um die Nachfrage zu decken, wird ein Großteil der Rosen importiert. Selten denken wir beim Schenken darüber nach, wo diese Blumen eigentlich herkommen und unter welchen Arbeitsbedingungen sie "produziert" werden . Fairtrade Referentin Wynnie Kangwana Mbindyo von der Fairtrade Initiative Saarbrücken / Saarland wird uns aufzeigen, wie fairer Blumenhandel die Frauernrechte auf Blumenfarmen in Ostafrika und Lateinamerika stärkt. Dort bestehen viele Herausforderungen - oft kennen die Arbeiterinnen ihre Rechte nicht einmal. Die Stärkung der Gleichberechtigung ist einer der Schwerpunkte von Fairtrade, so schreiben die Fairtrade-Standards unter anderem feste Arbeitsverträge und auch die einheitliche Bezahlung von Frauen und Männern bei gleicher Tätigkeit vor.
Mit dem seit 2005 exitierenden Fairtrade Siegel für Blumen, erhalten wir von Wynnie Kangwana Mbindyo gleichfalls Hinweise, woran wir fairen Blumenhandel erkennen und wo es diese Blumen zu kaufen gibt.
Der Online-Vortrag findet in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und im Rahmen des Internationalen Frauentages statt. Sie erhalten den Zugangslink nach der Anmeldung per Email zugesandt.

Beginndatum: Donnerstag, 25.03.2021, 19.00 Uhr

Mbindyo Wynnie Kangwana


freie Plätze 211AA10910: Jäger*innen - zwischen waidgerechter Tradition und neuem Trendsport

In unseren Ursprüngen waren wir Menschen Jäger und Sammler. In der heutigen Zeit, in der wir zumindest in Europa das Jagen nicht mehr zum Überleben und zur Sicherung einer Grundversorgung mit Fleisch benötigen, führt das Thema der "Jagd" zu kontroversen Fragen und emotionalen Diskussionen.
"Ihr schießt ja nur Tiere tot!", mit diesem Vorurteil sehen sich Jäger*innen immer wieder konfrontiert. Der Vortrag von Clarissa Altscher, selbst Jägerin, vermittelt einen Einblick in die waidgerechte Jagd in der Region und stellt dar, welche Aufgaben Jäger*innen im Revier und Forst übernehmen, welche Auflagen sie erfüllen müssen und was eine fundierte, längerfristige Ausbildung von einem zweifelhaften "Schnellkurs" unterscheidet.
Auch wirft sie einen Blick auf das Phänomen, dass sich das Jagen seit ein paar Jahren zum Trendsport entwickelt und erstaunlich viele Frauen einen Jagdschein erwerben. Was sind die Motive von Frauen bei der Jagd und wie ergeht es ihnen in dieser traditionellen Männerdomäne?

Beginndatum: Mittwoch, 12.05.2021, 19.00 Uhr

Altscher Clarissa


freie Plätze 211AA10911: Aktuelles von den Luchsen im Pfälzerwald

Die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz führt mit Unterstützung von zahlreichen Partnern das EU-LIFE-Projekt zur Wiederansiedlung von Luchsen im Biosphärenreservat Pfälzerwald seit 2015 durch. Mittlerweile sind 20 Luchse freigelassen worden und weite Teile des Pfälzerwalds werden inzwischen von den Tieren genutzt.
Bei der Veranstaltung erfahren die Zuhörer*innen von der Projektleiterin Sylvia Idelberger aus erster Hand, welche aktuellen Erkenntnisse es über die Luchse im Pfälzerwald zu berichten gibt. Es wird um das Revierverhalten der Luchse und ihre Wanderbewegungen gehen, wo halten sich die Luchse auf und was fressen sie. Auch über den nachgewiesenen Luchsnachwuchs wird informiert. Ebenso soll ein Einblick in die Projektstruktur und die Abstimmungsprozesse mit den beteiligten Interessensgruppen, insbesondere Jagd und Nutztierhaltung, gegeben werden.
Referentin: Sylvia Idelberger, Diplom-Biologin, Leiterin des EU LIFE Projektes zur Wiederansiedlung von Luchsen (Lynx lynx) im Biosphärenreservat Pfälzerwald, Projektträgerin: Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz

Beginndatum: Mittwoch, 19.05.2021, 19.00 Uhr

Altscher Clarissa


freie Plätze 211AA10912: Wildbret - die ökologische Alternative zur Massentierhaltung?!

Fleisch vom Rehwild, Wildschwein, Muffelwild erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Vielen erscheint regional erlegtes Wildbret als ökologisch vertretbare Alternative zum Fleisch aus Massenteilhaltung. Tierärztin Dr. Ursula Peitgen, selbst Jägerin, führt in ihrem Vortrag aus, wie Wildtiere waidgerecht erlegt und zerlegt werden, worauf es bei der Fleischbeschau und Verwertung ankommt und welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Tierarten gibt.
Im Weiteren wirft sie einen Blick auf die Haltung von Wildtierarten wie Damhirsch, Europäischer Mufflon, Wildschwein etc. in Gattern, die auch in unserer Region zunehmend landwirtschaftlich praktiziert wird, um die gestiegene Nachfrage zu decken. Hier stellt sich in Zukunft die Frage der artgerechten Haltung und ob man bei Fleisch von Tieren aus Gehegen, noch von Wildbret sprechen kann?

Beginndatum: Mittwoch, 23.06.2021, 19.00 Uhr

Peitgen Dr. Ursula


freie Plätze 211AB10405: Die Ethiken der Permakultur könnten den Planeten retten - eine Einführung

In den Supermärkten tauchen schon vereinzelt an Obst und Gemüse Etiketten mit der Bezeichnung "Permakultur" auf. Aber was ist Permakultur eigentlich? Und warum ist sie gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig und eine konsequente Weiterentwicklung des Bioanbaus?
Im ersten Teil dieses Workshops spannen wir einen weiten Bogen über 8000 Jahre landwirtschaftliche Geschichte. Wir befassen uns zunächst mit der Entstehung der Landwirtschaft, ihrer Expansion und problematischen Elementen wie Abholzung, Monokultur und Kolonialismus sowie chemischen Düngemitteln und Pestiziden. Anschließend lernen wir die Permakultur, ihren Begründer Bill Mollison und ihre grundlegenden Prinzipien und Ethiken als gangbare Alternative zur konventionellen Garten- und Landbewirtschaftung kennen.
Der Vortrag findet online über die VHS-Cloud statt. Nach der ersten Häfte und Im Anschluss können im Chat Fragen gestellt werden.
Boris Forkel ist Mitglied in GreenLounge Permakultur e.V. in Heidelberg. Die Schwerpunkte von GreenLounge liegen auf Strategien zur Selbstversorgung aus kleinen Gemüsegärten, wesensgemäßer Tierhaltung, alternativen, ökologischeren Wohnformen (z.B. Lehmbau, "Tiny House"), Begegnungen mit anderen Menschen (soziale Permakultur) sowie dem Aufbau essbarer Waldgärten

Beginndatum: Donnerstag, 15.04.2021, 19.00 Uhr

Forkel Boris


Anmeldung möglich 211AB10901: Nutzung von Solarenergie Teil1: Strom vom Dach - Wissenswertes zu Standort, Technik und Solarkataster

Fast die Hälfte aller Dächer in Ludwigshafen und im Rhein-Pfalz-Kreis eignen sich gut für die Nutzung von Solarenergie. Welche Rahmenbedingungen müssen vorliegen und wie erfährt man, ob sich die Energieerzeugung auf dem Dach lohnt? Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt Strom, der selbst genutzt und dessen Überschuss ins Netz eingespeist werden kann. Matthias Unnath, Energieberater der Verbraucherzentrale, erklärt in diesem Web-Seminar die Technik und die Grundregeln für den sinnvollen Einsatz von Photovoltaik. Anschließend erläutert Ellen Schlomka, Klimaschutzkoordinatorin der Stadt Ludwigshafen, die Funktionsweise und Benutzung des neuen städtischen Solarkatasters und dessen Wirtschaftlichkeitsrechners. Hiermit können Hausbesitzer aus Stadt und Kreis erkennen, inwieweit ihr Gebäude für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist und ab wann sich die Anlage amortisiert.

Beginndatum: Montag, 22.02.2021, 18.00 Uhr

Schlomka Ellen, Unnath Mathias


Anmeldung möglich 211AB10902: Nutzung von Solarenergie Teil2: Solarstrom vom Balkon - eine Alternative auch für Mieter

Solarstrom wurde bisher hauptsächlich auf Dächern gewonnen. Betreiber war dabei meist der Hausbesitzer. Jetzt gibt es auch für Mieter und Bewohner von Mehrfamilienhäusern Möglichkeiten, Solarenergie zu nutzen. Wer einen Balkon oder eine Terrasse hat, kann dort eigenen Solarstrom gewinnen und aktiver Teil der Energiewende werden: Mit einem Stecker-Solargerät. Fabian Fehrenbach, Referent für Energierecht bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, erläutert, wie diese Geräte funktionieren und wie man damit eigenen Strom für zuhause gewinnen kann. Interessierte erfahren in diesem Online-Seminar, was beim Kauf und bei der Nutzung zu beachten ist und wie Konflikte mit Netzbetreiber, Vermieter und Nachbarn vermieden werden können. Auch Kosten und Nutzen für die Umwelt und den Geldbeutel werden dargestellt.

Beginndatum: Mittwoch, 10.03.2021, 18.00 Uhr

Fehrenbach Fabian


freie Plätze 211AB10903: Wie Menschen weltweit das Klima retten

Aus aller Welt prasseln Katastrophenmeldungen zum Klimawandel auf uns ein; man könnte jede Hoffnung verlieren. Doch es gibt, abseits der Weltöffentlichkeit, Menschen, die unter schwierigsten Umständen Beeindruckendes leisten, um unser Klima zu schützen. Thomas Kruchem stellt uns sechs dieser hoffnungsvollen Initiativen vor, u.a. - Dorfbewohner in Mali, die mit einem deutsch-malischen Sozialunternehmen Solarstrom-Netze betreiben und Bauern in Haiti, die an abgeholzten Berghängen paradiesische Waldgärten angelegt haben. Thomas Kruchem arbeitet als Journalist und Autor und wurde bislang viermal mit dem Medienpreis Entwicklungspolitik des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausgezeichnet.
Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung RLP.

Beginndatum: Donnerstag, 20.05.2021, 19.00 Uhr

Kruchem Thomas


freie Plätze 211AB10904: Klimagerechte Stadtentwicklung

Städte tragen mit ihren Gesamtemissionen erheblich zum Klimawandel bei und sind gleichzeitig von dessen Folgen in besonderem Maße betroffen. Bereits heute sind die Ballungszentren für ca. 80 Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich. Was können Städte und Gemeinden tun, um diese für alle gefährliche Entwicklung aufzuhalten, und das angesichts anderer immenser Probleme? Wie kann ein klimagerechter und energieeffizienter Stadtumbau gelingen? Unsere Referentin des Abend Dr. Astrid Kleber arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am "Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz. Neben der Erstellung von Klimaindikatoren für Rheinland-Pfalz beziehen sich die Schwerpunkte ihrer Arbeit auf die Handlungsfelder Raumordnung und Landesplanung, Biodiversität und Menschliche Gesundheit.
Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung RLP.

Beginndatum: Donnerstag, 10.06.2021, 19.00 Uhr

Kleber Dr. Astrid


freie Plätze 211AB10912: Neu und wieder entdecken: Alte Obsorten und ihre Bedeutung für die Artenvielfalt - Exkursion zu den Streuobstwiesen in Meckenheim

Von "Herrgottsöpffeln", dem Stahlblauen Grillenjäger und der 'Gräfin von Paris'
Was verbindet Michelle Obama und Jennifer Lopez mit einer uralten schweizer Apfelsorte? Woher hat der 'Ulmer Polizeiapfel' seinen Namen? Was kann einem auf einer pfälzischen Streuobstwiese mexikanisch (und nicht spanisch) vorkommen? Und wie sieht das Nest einer Schornsteinfegerwespe aus?
Diese und viele andere Fragen um Natur und alte Obstsorten werden bei einer Exkursion auf der Streuobstwiese der Gemeinde Meckenheim beantwortet werden. Auf die Teilnehmer wartet die sortenreichste Obstwiese des Landkreises Bad Dürkheim mit über 300 Apfel-, Birn-, Mirabellen- und Zwetschgenbäumen. Auf der Wiese sagen sich nicht nur Hase, Igel, Fuchs, Sandbiene und Weinbergschnecke, sondern auch seltene Vogelarten wie Feldsperling und Gartenrotschwanz Gute Nacht.
Wir werden die Möglichkeit haben, auch einige der Apfelsorten zu kosten.
Referent ist Rainer Rausch aus Hochdorf-Assenheim, Mitbegründer des Arbeitskreises Historische Obstsorten der Pfalz, zertifizierter Obstbaumwart des Landes Rheinland-Pfalz sowie 1. Umweltpreisträger des Kreises Ludwigshafen (2000) und der Stadt Ludwigshafen (2003).
Treffpunkt: 8.40 Uhr S-Bahnhof Lu-Mitte, unten an Rolltreppe Gleis 1. Erkennungszeichen grüner Schirm. bitte selbst um Fahrkarten kümmern bzw. Mitnahme über Job-Ticket organisieren.

Beginndatum: Samstag, 04.09.2021, 09.00 Uhr

Rausch Rainer


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