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freie Plätze 212AA10401: Frau Vater - die Geschichte der Maria Einsmann Dokumentarfilm (30 Min) mit anschließender Diskussion zum Auftakt der Fairen Woche und des Semesterbeginns

1919 im Nachkriegsdeutschland, - erst als Maria Einsmann Männerkleider anzieht, findet sie eine Arbeit, deren Lohn ausreicht, ihre Lebensgefährtin Helene Müller, zwei Kinder und sich selbst zu ernähren. 12 Jahre lang merkt niemand, dass der fürsorgliche Familienvater Joseph Einsmann eigentlich eine Frau ist. Als die Wahrheit ans Licht kommt, ist das internationale Medienecho groß und man stellt die beiden Frauen vor Gericht...
Im Kontext des Beginns der Fairen Woche zum Thema "Menschenwürdige Arbeit" und unseres Semesterstarts 120 Jahre VHS Ludwigshafen, ist die bewegende Geschichte der Maria Einsmann historisch spannend und zugleich hoch aktuell. Nach einem Grußwort von Sozialdezernentin Beate Steeg, eröffnen wir im Anschluss an den Film, Austausch und Diskussion mit Impulsen aus vier unter- schiedlichen Perspektiven.
Zu Wort kommen hier die Regisseurin des Films Barbara Trottnow, Prof. Dr. Karen Nolte (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Uni-Heidelberg, Forschungsprojekt "Lesbische Lebenswelten im deutschen Südwesten ca. 1920er-1970er Jahre)", Susanne Diehl (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigs- hafen) und Rüdiger Stein (DGB-Regionsverantwortlichen für die Vorderpfalz).
Vor und nach dem Film ist für faire Snack-Leckereien und Getränke gesorgt. Anmeldung erforderlich.
Auf dem Weg zur Fairtrade-Town beteiligen wir uns mit weiteren Veranstaltungen an der deutschlandweiten fairen Woche: www.faire-woche.de und www.faires-lu.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung in Rheinland Pfalz, der ILA - Initiative Lokale Agenda 21 Ludwigshafen, der Gleichstellungsbeauftragten und des Bereichs Umwelt der Stadt Ludwigshafen.

Beginndatum: Freitag, 10.09.2021, 18.00 Uhr

Diehl Susanne, Trottnow Barbara, Stein Rüdiger


freie Plätze 212AA10701: Europäisches Filmfestival der Generationen "Über Grenzen"

Im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen, das vom 1.10.-30.11.2021 zum 12. Mal in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfindet, zeigt die VHS Ludwigshafen den Film "Über Grenzen".
Protagonistin des deutschen Dokumentarfilmes aus dem Jahr 2018 ist die Rentnerin Margot, die sich mit 64 Jahren zum ersten Mal in ihrem Leben auf ein Motorrad setzt und von Hessen über Osteuropa nach Zentralasien fährt. Nach 117 Tagen und über 18.000 Kilometern kommt sie wieder zurück - vollgepackt mit faszinierenden Erlebnissen, Erfahrungen und Begegnungen.
Das Europäische Filmfestival der Generationen ist eine bundesweite Veranstaltungsreihe der Universität Heidelberg, die dem Publikum aktuelle Filme zu den Themen Alter, Demografischer Wandel und Zukunftsfragen wie Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimawandel präsentiert. Durch moderierte Filmgespräche soll der Dialog zwischen den Bürger*innen und zwischen den Generationen gefördert werden.
Die Sozialdezernentin der Stadt Ludwigshafen, Frau Beigeordnete Beate Steeg, wird den Filmabend mit einem Grußwort eröffnen.
Filmpatin ist die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigshafen, Susanne Diehl, die die Diskussion im Anschluss an den Film moderieren wird.

Beginndatum: Freitag, 08.10.2021, 17.00 Uhr




freie Plätze 212AA10702: Olympe de Gouges (1748-1793): "Wenn die Frauen ein Recht aufs Schafott haben, so haben sie auch ein Recht auf die Rednertribüne."

Olympe de Gouges (1748-1793): "Wenn die Frauen ein Recht aufs Schafott haben, so haben sie auch ein Recht auf die Rednertribüne!"
Olympe gilt als Ahnfrau des Feminismus. 1791, zwei Jahre nach der Französischen Revolution, schrieb sie die "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin". Siebzehn Artikel als Proklamation der Gleichheit der Geschlechter und als deutliche Forderung an die Nationalversammlung, welche die Frauen in ihrer "Erklärung der Rechte der Menschen und Bürger" nicht berücksichtigt hatte. Außer diesem ihrer Zeit vorauseilenden Manifest ist ihr Leben und Werk weitgehend unbekannt geblieben. Sie hinterließ allein vierzig Theaterstücke, mehrere Romane und eine unüberschaubare Zahl von Pamphleten, die sie verfasste, da ihr die öffentliche Rede versagt blieb. Ihr ungewöhnliches Leben passte in kein Korsett ihrer Zeit. 1793 wurde Olympe de Gouges auf der Guillotine hingerichtet.
Vortrag im Rahmenprogramm zur Ausstellung "Katharina und ihre Schwestern" (16.03. bis 13.05.21, Melanchthonkirche). Kooperation mit der Protestantischen Kirche für Ludwigshafen und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt.

Beginndatum: Mittwoch, 13.10.2021, 19.00 Uhr

Krebaum Dagmar


Anmeldung möglich 212AA10704: Mehr Solidarität! Die Kunst des Klüngelns - eine Webinarreihe für Frauen

Gut vernetzt zu sein erleichtert das Leben - privat ebenso wie beruflich. Aber es gibt Spielregeln, die Sie kennen sollten. Wichtig für Frauen: Machen Sie sich sichtbar! Sprechen Sie über Ihre Themen, Ideen, Vorstellungen. Benennen Sie Ihre Leistungen. Machen Sie auf sich aufmerksam. So bleiben Sie bei anderen im Gedächtnis, so bleiben Sie im Gespräch. Wie Sie Ihr Netzwerk aufbauen, erhalten und erweitern, ist Thema dieses Vortrags.
Referentin: Anni Hausladen, Netzwerk-Coach und Klüngel-Trainerin

Beginndatum: Mittwoch, 08.09.2021, 20.00 Uhr

Hausladen Anni


Anmeldung möglich 212AA10705: Mehr Solidarität! - Webinarreihe für Frauen
Ein Mann ist keine Altersvorsorge - Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist

Viele Frauen stehen finanziell auf eigenen Beinen. Aber immer noch - oder auch wieder - gibt es Frauen, die sich in einer Partnerschaft beruflich einschränken und darauf vertrauen, dass sie durch ihre Ehe abgesichert sind. Die Realität sieht oft anders aus und nach einer Trennung verlieren Frauen häufig ihre finanzielle Basis, auf lange Sicht droht Altersarmut. Helma Sick räumt mit Illusionen auf und zeigt an konkreten Beispielen, was Politik, Wirtschaft und Frauen selbst, auch zusammen mit ihren Partner*innen dagegen tun können.
Helma Sick, Buchautorin, Kolumnistin und Finanzexpertin, hat gemeinsam mit der ehemaligen Bundesministerin Renate Schmid das Buch "Ein Mann ist keine Altersvorsorge - Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist" herausgebracht.

Beginndatum: Mittwoch, 06.10.2021, 20.00 Uhr

Sick Helma, Mühleck Sarah


Anmeldung möglich 212AA10706: Mehr Solidarität! - Webinarreihe für Frauen
Vereinbarkeit von Familie und Beruf - immer noch ein Thema?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist ein Thema, das Beschäftigte wie Arbeitgeber*innen bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Dennoch hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Gerade die Balance zwischen familiären und betrieblichen Belangen ist nach wie vor eine Herausforderung, und das insbesondere für Frauen. Welche Trends und Entwicklungen sind in dieser Hinsicht in jüngster Zeit zu beobachten? Was wünschen sich Mitarbeiter*innen? Und was tun Arbeitgeber*innen bereits, um den Bedürfnissen von Beschäftigten mit Familie gerecht zu werden? Erfahren Sie mehr über flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte, Personalentwicklung, die sich an unterschiedlichen Lebensphasen orientiert und den Kompetenzen, die es braucht, um gesund und motiviert durchs Leben mit Beruf und Familie zu gehen.
Referentin: Silke Eilers, Institut für Beschäftigung und Employability IBE

Beginndatum: Mittwoch, 10.11.2021, 20.00 Uhr

Eilers Silke


Anmeldung möglich 212AA10707: Mehr Solidarität! - Webinarreihe für Frauen
Frauen in die Politik!

Frauen sind in der deutschen Politik nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Woran das liegt und was man dagegen tun könnte, besprechen wir im Rahmen dieses Webinars mit der Landrätin des Landkreises Südwestpfalz, Frau Dr. Susanne Ganster. Sie selbst engagiert sich im Frauenforum Südwestpfalz und dem frauenpolitischen Stammtisch Südwestpfalz. Neben strukturellen Ursachen soll an diesem Abend ein Schwerpunkt daraufgelegt werden, wie sich politisch interessierte Frauen gegenseitig unterstützen können.
Referentin: Dr. Susanne Ganster, Landrätin des Landkreises Südwestpfalz

Beginndatum: Mittwoch, 08.12.2021, 20.00 Uhr

Ganster Dr. Susanne


Anmeldung möglich 212AV10014: VHS Wissen Live: Femizide. Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

Beginndatum: Donnerstag, 25.11.2021, 19.30 Uhr

Bettoni Margherita


freie Plätze 212DF20605: Unbeschreiblich weiblich...!

Eine szenische Lesung zum Wandel des Frauenbildes durch die Jahrhunderte; witzig, informativ, sehr literarisch und auch ein bisschen böse...

Veranstaltung mit Hannelore Bähr, Schauspielerin am Pfalztheater Kaiserslautern

Beginndatum: Donnerstag, 21.10.2021, 15.00 Uhr

Bähr Hannelore


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