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Kurs abgeschlossen 212AA10800: Glaubens-Expeditionen - Warum glauben wir? Was glauben andere?

Glaubens-Expeditionen - Warum glauben wir? Was glauben andere?
Wir durchleben schwierige Zeiten, in einer globalisierten, vielfach bedrohten und unübersichtlichen Welt. Viele Menschen sind auf der Suche, - auch spirituell.
Denn Spiritualität, in all ihren vielfältigen Erscheinungsformen, bietet Menschen schon immer Halt und Orientierung, sie stiftet Sinn und gibt, auch entschiedenen Atheisten*innen, wichtige Antworten auf existenzielle Fragen.
Mit den Glaubens-Expeditionen ab September 2021 möchten wir die Metropol- region Rhein-Neckar in ihrer spirituellen Vielfalt der dort ansässigen Glaubensrichtungen und Religionen erkunden. Im Abstand von drei bis vier Wochen werden wir unterschiedliche religiöse Gemeinschaften und Gotteshäuser in der Region besuchen, - geplant sind unter anderem ein Besuch im buddhistischen Tempel Wat Thai Buddha Apa und in der Alemi Islam Moschee in Ludwigshafen, sowie bei der Mennoniten Brüdergemeinde in Frankenthal, der Jüdischen Gemeinde Mannheim und der Altkatholischen Kirche Ludwigshafen/Mannheim.
Durch die Glaubens-Expeditionen schaffen wir Anlässe zur Begegnung zwischen Menschen, die sich ansonsten wohl nie getroffen hätten und laden dazu ein, das eigene Wissen über andere Religionen zu erweitern, Vorbehalte abzubauen und sich in spirituellen Austausch zu begeben.
Eine offene, freundliche und respektvolle Haltung in der gegenseitigen Begegnung ist uns hierbei sehr wichtig. Vor unserem Besuch erhalten alle Glaubensgemeinschaften, die gleichen Fragen, die zur Orientierung und als Einstieg in die eigene Vorstellung dienen sollen. Gerne bringen Sie Ihre Fragen mit.
Bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, den 16.09.2021, ab 19.00 Uhr stimmen der Vortrag "Warum glauben wir? Und was glauben andere?" und ein anschließender Workshop von Pfarrerin Susanne Schramm und Petra Paula Marquardt auf die Exkursionen und den Austausch zu spirituellen Themen ein.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Veranstaltung leider erst für Frühjahr/Sommer 2022 möglich. Den Termin für die Auftaktveranstaltung und für die einzelnen Expeditionen erfahren Sie frühzeitig hier auf www.vhs-lu.de
Bitte melden Sie sich dann rechtzeitig an, über 0621/5042238 oder online auf www.vhs-lu.de.

Beginndatum: Donnerstag, 16.09.2021, 19.00 Uhr

Schramm Susanne, Marquardt Petra Paula


freie Plätze 212AL10802: Sunt lacrimae rerum ...
Der Abstand zum Leiden. Ein Paradoxon der Kunst bei Homer und Vergil

Bereits in der Odyssee finden sich Erzählelemente, die als metatextuelle Reflexion über das paradoxale Problem des Abstands zum Leiden in der Kunst zu verstehen sind: für den Leidenden stellt der künstlerische Ausdruck den zur produktiven Bewältigung notwendigen Abstand her, für den Unbeteiligten schafft er gerade durch dessen Überwindung die Voraussetzung für die empathische Anteilnahme an fremdem Schicksal, und beide schließt er so zu einer ¿Bruderschaft im Leiden¿ (Siegfried Lenz, "Über den Schmerz") zusammen. An den ganz unterschiedlichen Reaktionen unter den Zuhörern des Sängers Demodokos, den der Phaiakenkönig Alkinoos bei einem Gastmahl zu Ehren des Odysseus auftreten lässt, wird deutlich, dass das Leiden, dem er in seinem Vortrag über Begebenheiten aus dem trojanischen Krieg künstlerischen Ausdruck verliehen hat, nur für diejenigen der Stoff ungetrübten ästhetischen Genusses werden kann, die dem Geschehen hinreichend fernstehen. Die Phäaken applaudieren begeistert. Der Kriegsteilnehmer Odysseus hingegen bricht zweimal nacheinander weinend zusammen, sodass der Vortrag schließlich abgebrochen werden muß. Erst der Heimgekehrte und Sieger über die Freier wird imstande sein, zusammen mit seiner treuen Gattin Penelope eine ganze Nacht hindurch das Erzählen seiner Erinnerungen lustvoll auszukosten. Vergil spielt in der Aeneis an drei Stellen (I 198-207; I 441-493; VI 14-33) auf diese Vorlage an und gelangt zu einer wesentlichen Vertiefung, indem er die verschiedenen Perspektiven und Rollen in der Figur des Künstlers zusammenfasst, den er als Leidenden, als Gestaltenden des künstlerischen Ausdrucks und als ersten Rezipienten seines Werks in den Blick nimmt.
Vortrag von Dr. Gereon Becht-Jördens, Schriesheim
Abendkasse: 5,00 Euro

Beginndatum: Mittwoch, 20.10.2021, 19.30 Uhr

Becht-Jördens Dr. Gereon


freie Plätze 212AL10803: "Anna und Aeneas (Ovid, fast. Id. Mart.) - eine Tragikomödie".


Vortrag von Prof. Dr. Christoph Schubert, Erlangen-Nürnberg
Abendkasse: 5,00 Euro

Beginndatum: Mittwoch, 17.11.2021, 19.30 Uhr

Schubert Prof. Dr. Christoph


Anmeldung möglich 212DF10602: Philosophie im Alltag

In einem Kreis interessierter Laien wird über philosophische Themen gesprochen, die auch unseren Alltag prägen. Philosophische Fragen begleiten uns täglich, ohne dass wir immer darauf achten. Ausgewählte kurze Texte werden zur Verfügung gestellt und gemeinsam besprochen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Dozent ist Philosophiehistoriker und Lehrbeauftragter am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg.

Beginndatum: Dienstag, 16.11.2021, 18.30 Uhr

Scheib Dr. Andreas


Anmeldung möglich 212DF10603: Philosophie im Alltag

In einem Kreis interessierter Laien wird über philosophische Themen gesprochen, die auch unseren Alltag prägen. Philosophische Fragen begleiten uns täglich, ohne dass wir immer darauf achten. Ausgewählte kurze Texte werden zur Verfügung gestellt und gemeinsam besprochen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Dozent ist Philosophiehistoriker und Lehrbeauftragter am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg.

Beginndatum: Dienstag, 07.12.2021, 18.30 Uhr

Scheib Dr. Andreas


Anmeldung möglich 212DF10604: Philosophie im Alltag

In einem Kreis interessierter Laien wird über philosophische Themen gesprochen, die auch unseren Alltag prägen. Philosophische Fragen begleiten uns täglich, ohne dass wir immer darauf achten. Ausgewählte kurze Texte werden zur Verfügung gestellt und gemeinsam besprochen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Dozent ist Philosophiehistoriker und Lehrbeauftragter am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg.

Beginndatum: Dienstag, 18.01.2022, 18.30 Uhr

Scheib Dr. Andreas


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