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freie Plätze 221AA10820: Lebendige Antike: Öffnen statt canceln: Die Dekolonierungsdebatte als Chance für die
Altertumswissenschaften

Die Forderung, die Altertumswissenschaften zu `canceln¿, ertönte zuletzt nicht etwa in wirtschaftsliberalen oder bildungsreformerischen Kreisen, sondern in der Zunft selbst. Im Zeitalter der Globalisierung stellen sich neue Fragen an eine alte Disziplin: Sind die Altertumswissenschaften nichts als eurozentrische Elitenkultur? Wie werden und wurden altertumswissenschaftliche Inhalte politisch vereinnahmt? Wer lernt und lehrt Alte Sprachen? Auch in Europa stellt sich die Frage, ob unsere Fächer reformbedürftig sind, und wie diese Reformen aussehen könnten.
Katharina Wesselmann, Abitur 1995 in Tübingen, Studium Latein, Griechsich, Kunstgeschichte in Tübingen, Köln und Basel, Promotion 2010 in Basel. Lehrerin am Baseler Gymnasium am Münsterplatz und der Sekundarschule Bäumlihof von 2004 bis 2018, von 2009 bis 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Baseler Homer-Kommentar, 2012 bis 2018 Lehrbeauftragte für Fachdidaktik Latein und Griechisch an der Pädagogischen Hochschule (Fachhochschule Nordwestschweiz), 2018 Habilitation, seit 2019 Professorin für Fachdidaktik der Altern Sprachen an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

Beginndatum: Mittwoch, 23.03.2022, 19.30 Uhr

Wesselmann Prof. Dr. Katharina


freie Plätze 221AA10821: Lebendige Antike: Das antike Rom in den Filmen Federico Fellinis

Der italienische Filmregisseur Federico Fellini (1920-1993) hat seine Filme immer neu mit Bildern der 'ewigen Stadt' aufgeladen. Neben dem barocken und dem Rom des 20. Jahrhunderts war es besonders das antike Rom, auf das er zurückgriff, um es auf seine Weise filmisch zu verarbeiten. Dieses antike Rom steht im Zentrum des Vortrages und soll auf seine filmästhetische Funktion hin befragt werden. Dabei werden vor allem die Filme der sogenannten Rom-Trilogie - La dolce vita (1960), Satyricon (1969) und Roma (1972) - ins Auge gefasst und anhand einiger exemplarischer Ausschnitte kommentiert.
Immacolata Amodeo ist seit 2018 Direktorin des Ernst-Bloch-Zentrums der Stadt Ludwigshafen am Rhein und Geschäftsführerin der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum; daneben ist sie Honorarprofessorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft am Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien der Universität Mainz. Nach ihrem Studium in Perugia und Frankfurt am Main promovierte sie 1994 in Siegen. 2001 folgte die Habilitation in Bayreuth.

Beginndatum: Mittwoch, 18.05.2022, 19.30 Uhr

Amodeo Prof. Dr. Immacolata


freie Plätze 221AA10822: Lebendige Antike: Die Gegenwart der Antike. Renaissancen des griechisch-römischen Altertums.

Die Geschichte Europas ist bis in die jüngste Vergangenheit hinein auf das engste mit periodisch wiederkehrenden'Renaissancen' des griechisch-römischen Altertums verbunden. Die klassische Antike hat wichtige Vorstellungen und Modelle geliefert, um die vielfältigen Herausforderungen der Moderne zu bewältigen - sei es durch den affirmativenBezug auf die Tradition, sei es in deutlicher Abwendung von den 'Alten'. Doch was bleibt nach der Historisierung dieser dynamischen Prozesse der Aneignung und Abgrenzung von dem Erbe der Antike? Welche Rolle kann das europäische Altertum in einer globalen Gegenwart noch spielen?

Beginndatum: Mittwoch, 06.07.2022, 19.30 Uhr

Rebenich Prof. Dr. Stefan


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