Kursbereiche >> Mensch - Gesellschaft - Politik >> Frauen in Politik und Gesellschaft

Seite 1 von 1

freie Plätze 212AA10701: Europäisches Filmfestival der Generationen "Über Grenzen"

Im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen, das vom 1.10.-30.11.2021 zum 12. Mal in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfindet, zeigt die VHS Ludwigshafen den Film "Über Grenzen".
Protagonistin des deutschen Dokumentarfilmes aus dem Jahr 2018 ist die Rentnerin Margot, die sich mit 64 Jahren zum ersten Mal in ihrem Leben auf ein Motorrad setzt und von Hessen über Osteuropa nach Zentralasien fährt. Nach 117 Tagen und über 18.000 Kilometern kommt sie wieder zurück - vollgepackt mit faszinierenden Erlebnissen, Erfahrungen und Begegnungen.
Das Europäische Filmfestival der Generationen ist eine bundesweite Veranstaltungsreihe der Universität Heidelberg, die dem Publikum aktuelle Filme zu den Themen Alter, Demografischer Wandel und Zukunftsfragen wie Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimawandel präsentiert. Durch moderierte Filmgespräche soll der Dialog zwischen den Bürger*innen und zwischen den Generationen gefördert werden.
Die Sozialdezernentin der Stadt Ludwigshafen, Frau Beigeordnete Beate Steeg, wird den Filmabend mit einem Grußwort eröffnen.
Filmpatin ist die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigshafen, Susanne Diehl, die die Diskussion im Anschluss an den Film moderieren wird.

Beginndatum: Freitag, 08.10.2021, 17.00 Uhr

Diehl Susanne


Anmeldung möglich 212AA10703: Literarische Salons - Höhepunkte einer versunkenen weiblichen Kultur

Der literarische Salon gehört zu den faszinierenden Phänomenen der europäischen
Kulturgeschichte. Eine lange Tradition, die mehrere Epochen mit verschiedenen Blütezeiten umfasst und sich in unterschiedlicher Ausprägung auf nahezu alle Länder Europas erstreckt, kennzeichnet ihn. Diese Salons locken die großen Geister der Zeit an und sind zugleich "Schauplatz einer Generalprobe der Emanzipation der Frau".
In Kooperation mit der der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt.

Beginndatum: Mittwoch, 27.10.2021, 19.00 Uhr

Krebaum Dagmar


Anmeldung möglich 212AA10705: Mehr Solidarität! - Webinarreihe für Frauen
Ein Mann ist keine Altersvorsorge - Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist

Viele Frauen stehen finanziell auf eigenen Beinen. Aber immer noch - oder auch wieder - gibt es Frauen, die sich in einer Partnerschaft beruflich einschränken und darauf vertrauen, dass sie durch ihre Ehe abgesichert sind. Die Realität sieht oft anders aus und nach einer Trennung verlieren Frauen häufig ihre finanzielle Basis, auf lange Sicht droht Altersarmut. Helma Sick räumt mit Illusionen auf und zeigt an konkreten Beispielen, was Politik, Wirtschaft und Frauen selbst, auch zusammen mit ihren Partner*innen dagegen tun können.
Helma Sick, Buchautorin, Kolumnistin und Finanzexpertin, hat gemeinsam mit der ehemaligen Bundesministerin Renate Schmid das Buch "Ein Mann ist keine Altersvorsorge - Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist" herausgebracht.

Beginndatum: Mittwoch, 06.10.2021, 20.00 Uhr

Sick Helma, Mühleck Sarah


Anmeldung möglich 212AA10706: Mehr Solidarität! - Webinarreihe für Frauen
Vereinbarkeit von Familie und Beruf - immer noch ein Thema?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist ein Thema, das Beschäftigte wie Arbeitgeber*innen bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Dennoch hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Gerade die Balance zwischen familiären und betrieblichen Belangen ist nach wie vor eine Herausforderung, und das insbesondere für Frauen. Welche Trends und Entwicklungen sind in dieser Hinsicht in jüngster Zeit zu beobachten? Was wünschen sich Mitarbeiter*innen? Und was tun Arbeitgeber*innen bereits, um den Bedürfnissen von Beschäftigten mit Familie gerecht zu werden? Erfahren Sie mehr über flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte, Personalentwicklung, die sich an unterschiedlichen Lebensphasen orientiert und den Kompetenzen, die es braucht, um gesund und motiviert durchs Leben mit Beruf und Familie zu gehen.
Referentin: Silke Eilers, Institut für Beschäftigung und Employability IBE

Beginndatum: Mittwoch, 10.11.2021, 20.00 Uhr

Eilers Silke


Anmeldung möglich 212AA10707: Mehr Solidarität! - Webinarreihe für Frauen
Frauen in die Politik!

Frauen sind in der deutschen Politik nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Woran das liegt und was man dagegen tun könnte, besprechen wir im Rahmen dieses Webinars mit der Landrätin des Landkreises Südwestpfalz, Frau Dr. Susanne Ganster. Sie selbst engagiert sich im frauenpolitischen Stammtisch Südwestpfalz. Neben strukturellen Ursachen soll an diesem Abend ein Schwerpunkt daraufgelegt werden, wie sich politisch interessierte Frauen gegenseitig unterstützen können.
Referentin: Dr. Susanne Ganster, Landrätin des Landkreises Südwestpfalz

Beginndatum: Mittwoch, 08.12.2021, 20.00 Uhr

Ganster Dr. Susanne


freie Plätze 212AA10910: Jäger*innen - zwischen waidgerechter Tradition und neuem Trendsport

In unseren Ursprüngen waren wir Menschen Jäger und Sammler. In der heutigen Zeit, in der wir zumindest in Europa das Jagen nicht mehr zum Überleben und zur Sicherung einer Grundversorgung mit Fleisch benötigen, führt das Thema der "Jagd" zu kontroversen Fragen und emotionalen Diskussionen.
"Ihr schießt ja nur Tiere tot!", mit diesem Vorurteil sehen sich Jäger*innen immer wieder konfrontiert. Der Vortrag von Clarissa Altscher, selbst Jägerin, vermittelt einen Einblick in die waidgerechte Jagd in der Region und stellt dar, welche Aufgaben Jäger*innen im Revier und Forst übernehmen, welche Auflagen sie erfüllen müssen und was eine fundierte, längerfristige Ausbildung von einem zweifelhaften "Schnellkurs" unterscheidet.
Auch wirft sie einen Blick auf das Phänomen, dass sich das Jagen seit ein paar Jahren zum Trendsport entwickelt und erstaunlich viele Frauen einen Jagdschein erwerben. Was sind die Motive von Frauen bei der Jagd und wie ergeht es ihnen in dieser traditionellen Männerdomäne? Um Anmeldung wird gebeten.

Beginndatum: Mittwoch, 10.11.2021, 19.00 Uhr

Altscher Clarissa


Anmeldung möglich 212AV10014: VHS Wissen Live: Femizide. Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

Beginndatum: Donnerstag, 25.11.2021, 19.30 Uhr

Bettoni Margherita


Seite 1 von 1