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Anmeldung möglich 241AC11001: Die Welt verstehen: "Die Fünf ist blau!“ – Kinder mit Synästhesie im Anfangsunterricht Mathematik

Sie sehen Musik, schmecken Worte oder erleben Wochentage als räumliche Anordnung: Synästhetiker_innen. Synästhesie ist eine besondere Form der Wahrnehmung, bei der verschiedene Verarbeitungszentren im Gehirn miteinander verknüpft sind, so dass durch einen Sinnesreiz mehrere Wahrnehmungen gleichzeitig ausgelöst werden. Eine der häufigsten Formen, die Graphem-Farb-Synästhesie, führt zu einer farbigen Wahrnehmung von Zahlen und/oder Buchstaben. Diese und weitere Formen von Synästhesie können sich auf das Mathematiklernen besonders im Anfangsunterricht auswirken und dort zu Schwierigkeiten führen. Im Vortrag wird gezeigt, wie synästhetisch wahrnehmende Kinder den Umgang mit Zahlen erleben, wie wir sie im Mathematikunterricht unterstützen können und warum es sich auch für den Rest der Klasse lohnt, wenn sich die Lehrkraft mit dieser Thematik beschäftigt.
Friederike Reuter, Kindheitspädagogin und Bildungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Mathematikdidaktik, arbeitet seit 2016 als Dozentin am Institut für Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Dort betreut sie zudem Studierende in der mathematischen MachmitWerkstatt „MiniMa“ für Kita- und Grundschulkinder (https://www.ph-karlsruhe.de/projekte/minima) und forscht zu verschiedenen Themen der Professionalisierung kindheitspädagogischer Fachkräfte sowie zur frühen Entwicklung mathematischer Kompetenzen. Ihr Forschungsschwerpunkt sind mathematische Argumentationsprozesse bei Kindern im Vorschulalter.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Stiftung Pfalzmetall und findet in Hybridform statt. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie online via Live-Stream oder in Präsenz an der VHS teilnehmen wollen. Wir senden Ihnen dann bei Teilnahme über Livestream den Direktlink zu.

Beginndatum: Dienstag, 12.03.2024, 18.00 Uhr

Reuter Friederike


freie Plätze 241AA10704: Grundlagen: Selbstbehauptung, Resilienz und Anti-Mobbing-Training

Wie kann ich mich selbst stärken und souveräner mit Situationen umgehen, in denen ich mich verunsichert, verletzt oder auch provoziert und angegriffen fühle? Wie kann ich einen achtsamen Umgang mit mir selbst und meiner Gesundheit und mehr Selbstbewusstsein entwickeln? Was sind meine Ziele und wie finde ich zu meiner Energie und zu einem klaren Fokus, diese auch zu erreichen?
Das Training ist für Frauen allen Alters gedacht, die diese Fragen persönlich, familiär oder beruflich beschäftigen.
Das Training wird geleitet durch unsere erfahrene Dozentin Martina Hipp, mit langjähriger Erfahrung in Selbstbehauptung- und Resilienztraining für Erwachsene, Einzel- und Familiencoaching, Mental- und Motivationstraining, sowie Antirassismus- und Anti-Mobbing-Training an Schulen.
Zertifizierte Trainerin für Selbstbehauptung- und Resilienz bei Daniel Duddek sowie Abschlusszertifikat für Pädagogik und Sozialberufe Trauma und Traumafolgestörungen.
Anmeldung erforderlich unter Tel. 0621/504-2238 oder online auf www.vhs-lu.de
Weiter Infos bei Petra Paula Marquardt unter Tel. 0621/504-2631 oder petra-paula.marquardt@ludwigshafen.de

Beginndatum: Samstag, 16.03.2024, 10.00 Uhr

Hipp Martina


Anmeldung möglich 241AA10203: Argumentationstraining gegen Vorurteile und Rassismus

In einer sich wandelnden Gesellschaft und vor dem Hintergrund der aktuellen Situation der Zunahme von geflüchteten Menschen vor Ort nimmt auch in digitalen Medien die rechts-populistische Meinungsmache zu und nimmt eine starke Präsenz im Alltag ein. Manche dieser Äußerungen sind eine Mischung von Halbwahrheiten, Lügen und Verdrehungen
und werden mit Vehemenz vertreten. Von manchen Parolen fühlt man sich überrumpelt und ist nicht immer in der Lage spontan zu reagieren.Das Argumentationstraining gegen Vorurteile und Rassismus ist als Denk-Werkstatt konzipiert. Es kann als „Labor“ genutzt werden, in welchem Argumente erprobt und Gegenstrategien entworfen werden. Es möchte die individuelle argumentative Sicherheit erhöhen und dazu ermutigen, für Toleranz sowie für eine zivile politische Kultur einzutreten. Die Arbeitsatmosphäre im Seminar ist partizipativ und zieloffen. Als Werkzeug bekommen die Teilnehmenden theoretische Impulse und Methoden vermittelt. Es wird geübt, die eigene Position argumentativ, auch gegen Widerstände, zu vertreten und die Deutungshoheit im Sinne von demokratischen Wertvorstellungen zu behalten. Es werden Methoden eingeübt, die dabei unterstützen, gewalttätigen, diskriminierenden und fremdenfeindlichen Parolen effektiv entgegenzutreten. Handlungsmöglichkeiten werden erprobt und können individuell weiterentwickelt werden. Zielgruppen sind Menschen aus pädagogischen Arbeits- oder Lernkontexten, Vereinen, Institutionen, dem
Ehrenamt und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Das 2-Tagesseminar wird von zwei ausgebildeten Argumentationstrainer*innen durchgeführt und
findet in einer Gruppenstärke von etwa 20 Personen, wie folgt statt:
Freitag, 12.04.2024 von 15.30 bis 19.00 Uhr und
Samstag,13.04.2024 von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr.
Das Argumentationstraining wird vom Rat für Kriminalitätsverhütung der Stadt Ludwigshafen in Kooperation mit der VHS und der Leitstelle Kriminalprävention des Innenministeriums Rheinland-Pfalz veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ein neuer Termin wird so bald wie möglich bekannt gegeben!

Beginndatum: Freitag, 12.04.2024, 15.30 Uhr

Barie Andrea, Ress Erwin


freie Plätze 241AA10705: Im Rahmen von OPEN DYKES:
Selbstbehauptung, Resilienz und Anti-Diskriminierungstraining für FLINTA

Die Veranstaltung richtet sich an frauenliebende FLINTA, die in ihrem persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld Ausgrenzung und Anfeindungen erlebt haben und nach Wegen suchen, sich mental und motivational wieder aufzubauen und zu stärken. Wie kann ich mich souveräner gegen die Zuschreibung einer Opferrolle von außen wehren, mich selbst behaupten, wie ich bin und sein möchte, ohne mich ständig auf Hab-Acht und unter Rechtfertigungszwang zu fühlen. Wie kann ich einen achtsamen Umgang mit mir selbst und meiner Gesundheit entwickeln und selbstbewusster meine Ziele verfolgen? Womit ist es mir ernst und wo entwickle ich meinen Sinn für Humor im Umgang mit meinen und den Unzulänglichkeiten anderer? Diesen Fragen gehen wir nach und erhalten praktische Impulse durch das Training. Wir achten während der Veranstaltung auf Namen und Pronomen der Teilnehmer*innen und eine intersektionale Perspektive.
Leitung: Martina Hipp, langjähriger Erfahrung in Selbstbehauptung- und Resilienztraining für Erwachsene, Einzel- und Familiencoaching, Mental- und Motivationstraining, Antirassismus- und Anti-Mobbing-Training an Schulen.Zertifizierte Trainerin für Selbstbehauptung- und Resilienz bei Daniel Duddek sowie Abschlusszertifikat für Pädagogik und Sozialberufe Trauma und Traumafolgestörungen.
Anmeldung erforderlich unter Tel. 0621/504-2238 oder online auf www.vhs-lu.de
Weiter Infos bei Petra Paula Marquardt unter Tel. 0621/504-2631 oder petra-paula.marquardt@ludwigshafen.de

Beginndatum: Samstag, 20.04.2024, 10.00 Uhr

Hipp Martina


freie Plätze 241AA10706: OPEN DYKES: Gewalt gegen LSBTIQ*? ZEIG SIE AN! Vortrag und Austausch

Opfer von queerfeindlicher Hasskriminalität fühlen sich oft alleingelassen, wissen nicht an wen sie sich vertrauensvoll wenden können und welche Schritte zu ihrem Schutz und auf dem Rechtsweg möglich sind.
Nichtbetroffenen ist vielleicht auch unklar, was konkret Queerfeindlichkeit bedeutet, wie sie sich äußert und wo aus „man wird ja wohl noch seine Meinung sagen dürfen!“, schleichend Beleidigungen, Bedrohung bis hin zu tätlichen Angriffen und somit Straftatbestände werden.
Sowohl Betroffenen zu helfen, als auch Aufklärung und Prävention in der Öffentlichkeit zu betreiben, gehört zu den landesweiten Aufgaben der Ansprechstelle LSBTI* der Polizei in RLP. Polizeihauptkommissarin Diana Gläßer stellt uns ihre Arbeit für Betroffene in der Ansprechstelle vor. Anhand von Zahlenmaterial und Fallbeispielen aus der Praxis, zeigt sie auf, wie häufig und in welchen Zusammenhängen queerfeindliche Hasskriminalität in den letzten Jahren verzeichnet wurde und warum es so wichtig ist, diese Straftaten anzuzeigen.
Als offen lesbische Frau bei der Polizei ist Diana Gläßer auch Ansprechpartnerin für queere Kolleg*innen und engagiert sich in Fort- und Weiterbildungen von Polizeibeschäftigten zu LSBTI* Themen, um die Polizei queersensibel zu gestalten. Gerne beantwortet Diana Gläßer Eure/Ihre Fragen und stellt auch Möglichkeiten der Unterstützung vor. #hassistkeinemeinung
Die Veranstaltung ist kostenlos, der Zugang barrierefrei.

Beginndatum: Dienstag, 23.04.2024, 18.30 Uhr

Gläßer Diana


freie Plätze 241AA10206: Zivilcourage trainieren!

Wo Menschen zusammen leben, können Situationen entstehen, die mit Ausgrenzung, Diskriminierung oder Gewalt einhergehen. Sich äußern, sich einmischen, eingreifen - das bedeutet Einsatz für ein friedliches, respektvolles und demokratisches Miteinander und erfordert Zivilcourage.
Das Training ermutigt Menschen Zivilcourage zu zeigen, vermittelt hilfreiche Informationen und bietet Raum zur praktischen Übung. Grundlage des Zivilcourage-Trainings bildet das sozialpsychologisch fundierte Göttinger Zivilcourage-Impuls-Training (GZIT).
Der Workshop findet in Kooperation der VHS Ludwigshafen mit dem Zivilcourage „Netzwerk Rheinland-Pfalz“, dem „Rat für Kriminalitätsverhütung der Stadt Ludwigshafen am Rhein“ statt und wird von der Leitstelle Kriminalprävention Rheinland-Pfalz unterstützt.

Beginndatum: Samstag, 04.05.2024, 09.30 Uhr

Barie Andrea, Ress Erwin


freie Plätze 241AA10708: Warum brauchen wir eine queer-sensible Altenhilfe? - Information und Erfahrungsaustausch

In Deutschland leben ca. 1 Millionen über 65-Jährige, die sich als LGBTQA+ identifizieren. Viele von ihnen verbindet die gemeinsame Erfahrung von Ablehnung, Ausgrenzung, Diskriminierung, Denunziation und teilweise auch von Gewalt und Strafverfolgung aufgrund ihrer sexuellen und/oder geschlechtlichen Identität,. Viele haben die gesellschaftliche Ablehnung im Laufe ihres Lebens internalisiert.
Um nicht auch in einer Pflegeinstitution diese negativen Erfahrungen machen zu müssen, bleiben viele „unsichtbar“, indem sie ihre LGBTQA+ Identität verstecken.
Eine Biografie orientierte Pflege ist so nicht möglich, daher bedarf es Sichtbarkeit in Pflegeinstitutionen: „Wir sind QUEER-SENSIBEL“.
Um dies zu erreichen, muss kontinuierliche Aufklärungsarbeit bei den Pflegeinstitutionen geleistet werden, unabhängig ob stationär, ambulant oder in der tagespflegerischen Versorgung.
Die spezifischen Bedürfnisse queerer Menschen in der Pflege kennenzulernen und der Erfahrungsaustausch der Fachkräfte sind Anliegen der Informationsveranstaltung.
Dabei soll auch eine Zertifizierungsmöglichkeit vorgestellt werden, mit der eine Einrichtung in Ludwigshafen erfolgreich arbeitet.
Die Veranstaltungen richten sich an Einrichtungsleitungen und Pflegekräfte
von ambulanten und stationären Einrichtungen gleichermaßen.

Beginndatum: Donnerstag, 25.07.2024, 18.00 Uhr

Schulte Joachim


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