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freie Plätze AB10100: "Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung" - Live-Mitschnitt der Ludwigshafener Inszenierung der Kammeroper

Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz führte am 2.12. und 4.12.2018 gemeinsam mit dem Pfalztheater Kaiserslautern die Kammeroper "Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung" in der Rhenus-Halle in Ludwigshafen auf.
Die Oper entstand 1943/44 im Konzentrationslager Theresienstadt und wurde von Viktor Ullmann und Peter Kien verfasst, die zunächst im Ghetto Theresienstadt inhaftiert waren und später im KZ Auschwitz ermordet wurden.
Die Oper um den Schreckensherrscher Kaiser von Atlantis, mit dem Hitler gemeint ist, aber auch ein jeder Diktator gemeint sein kann, ist als letzter Aufschrei von Künstlern gegen das nationalsozialistische Regime zu verstehen.
Der Offene Kanal Ludwigshafen hat die Premiere der Kammeroper in der Rhenus-Halle Ludwigshafen mitgeschnitten. Die VHS Ludwigshafen zeigt diesen Mitschnitt.

Prof. Hansgünther Heyme, Regisseur der Ludwigshafener Inszenierung, wird an dem Abend anwesend sein.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V.

Beginndatum: Dienstag, 19.11.2019, 18.30 Uhr

Monika Kleinschnitger


freie Plätze AB10101: Film-Dokumentation zur Entstehungsgeschichte der Kammeroper "Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung"

Das Kamera- und Regietrio Kristina Förtsch, Christian Schega und Benjamin Wagener dokumentierte den Entstehungs- und Aufführungsprozess der beeindruckenden Ludwigshafener Inszenierung, die von dem Verein Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V. initiiert wurde.
Dem Dokumentarfilm gelingt es, das Projekt und die Leidenschaft, die in ihm steckt, anhand der Stimmen des Regisseurs Prof. Hansgünther Heyme, des Generalmusikdirektors Uwe Sandner, des Bühnenbauers Gerd Friedrich, der Schüler*innen des Heinrich-Böll-Gymnasiums und der Vertreter*innen des Vereins Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V. lebendig werden zu lassen.
Bevor der Film gezeigt wird, führt der Pianist Kai Adomeit in das Leben von Victor Ullmann und die Musik der Kammeroper ein.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V.

Beginndatum: Dienstag, 12.11.2019, 18.30 Uhr

Kai Adomeit


freie Plätze AB10201: "Leben in der Utopie" oder: Der Alltag in einem verschwundenen Staat

Ein Vortrag des Fotografikers und Autors Siegfried Wittenburg, der mit beeindruckenden Fotos und Erzählungen das Leben und den Alltag in der DDR anschaulich macht.
Der Vortrag beginnt in den 1950er Jahren und endet mit der friedlichen, freiheitlichen und demokratischen Revolution 1989. Er erzählt in großen Teilen eine persönliche Geschichte. Was bedeuteten ein A oder ein I in einem Klassenbuch einer DDR-Schule? Wie gingen junge Menschen mit den alltäglichen Gefahren des Kalten Krieges um? Woraus speiste sich die Verweigerung der jungen Menschen gegen eine Utopie des Schlaraffenlandes?

Anschließend Gespräch und Diskussion mit der Sozialdezernentin Beate Steeg, die als Zeitzeugin von ihren privaten und beruflichen Erfahrungen berichtet

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Beginndatum: Mittwoch, 30.10.2019, 19.00 Uhr

Siegfried Wittenburg


freie Plätze AB10921: Besuch des Ludwigshafener Hauptfriedhofs

Der Hauptfriedhof Ludwigshafen ist der zentrale Gedenkort der Stadt Ludwigshafen. Ausgehend von der ältesten Grablegung für den Stadtkommandanten Johann Baptist Klein wird Stadthistoriker Dr. Klaus J. Becker zu den zahlreichen Erinnerungsfeldern und Ehrengräbern führen. Besucht werden u.a. die Ehrenfelder für die Opfer der Explosionskatastrophen in der BASF, für die Opfer der Weltkriege und der Zwangsarbeit, aber auch die Grabstätten zahlreicher Ludwigshafener Persönlichkeiten.
Die Führung beginnt um 10.00 Uhr am Friedhofseingang Frankenthaler Straße. Der Rundgang endet um 13.00 Uhr am heutigen Haupteingang an der Bliesstraße.
Der Referent, Dr. Klaus J. Becker, ist stellvertretender Leiter des Stadtarchivs.

Beginndatum: Samstag, 16.11.2019, 10.00 Uhr

Dr. Klaus Jürgen Becker


freie Plätze AF20606: Kriegskinder und Besatzungskinder - Forschungen und Schicksale

Die Zeitzeugen des zweiten Weltkrieges sind nicht mehr da. Nun richtet sich der Fokus der Historiker auf die erste Nachkriegsgeneration. Unter ihnen sind auch die sogenannten Besatzungskinder. Allein in der Französischen Besatzungszone gibt es mindestens 20.000. Viele von Ihnen wussten immer um ihre Herkunft, viele entdeckten sie erst nach dem Tode der Eltern.

Vortrag von Dr. Michael Martin, ehemaliger Leiter des Stadtarchivs Landau

Beginndatum: Donnerstag, 31.10.2019, 15.00 Uhr

Dr. Michael Martin


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