Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen

„Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen“ - diesen Satz des bekannten Ludwigshafener Philosophen Ernst Bloch haben wir für das Jahr 2024 als Motto der Volkshochschule gewählt.

Kursbereiche >> Jahresmotto 2024 - Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen

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Anmeldung möglich 241AA10203: Argumentationstraining gegen Vorurteile und Rassismus

In einer sich wandelnden Gesellschaft und vor dem Hintergrund der aktuellen Situation der Zunahme von geflüchteten Menschen vor Ort nimmt auch in digitalen Medien die rechts-populistische Meinungsmache zu und nimmt eine starke Präsenz im Alltag ein. Manche dieser Äußerungen sind eine Mischung von Halbwahrheiten, Lügen und Verdrehungen
und werden mit Vehemenz vertreten. Von manchen Parolen fühlt man sich überrumpelt und ist nicht immer in der Lage spontan zu reagieren.Das Argumentationstraining gegen Vorurteile und Rassismus ist als Denk-Werkstatt konzipiert. Es kann als „Labor“ genutzt werden, in welchem Argumente erprobt und Gegenstrategien entworfen werden. Es möchte die individuelle argumentative Sicherheit erhöhen und dazu ermutigen, für Toleranz sowie für eine zivile politische Kultur einzutreten. Die Arbeitsatmosphäre im Seminar ist partizipativ und zieloffen. Als Werkzeug bekommen die Teilnehmenden theoretische Impulse und Methoden vermittelt. Es wird geübt, die eigene Position argumentativ, auch gegen Widerstände, zu vertreten und die Deutungshoheit im Sinne von demokratischen Wertvorstellungen zu behalten. Es werden Methoden eingeübt, die dabei unterstützen, gewalttätigen, diskriminierenden und fremdenfeindlichen Parolen effektiv entgegenzutreten. Handlungsmöglichkeiten werden erprobt und können individuell weiterentwickelt werden. Zielgruppen sind Menschen aus pädagogischen Arbeits- oder Lernkontexten, Vereinen, Institutionen, dem
Ehrenamt und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Das 2-Tagesseminar wird von zwei ausgebildeten Argumentationstrainer*innen durchgeführt und
findet in einer Gruppenstärke von etwa 20 Personen, wie folgt statt:
Freitag, 12.04.2024 von 15.30 bis 19.00 Uhr und
Samstag,13.04.2024 von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr.
Das Argumentationstraining wird vom Rat für Kriminalitätsverhütung der Stadt Ludwigshafen in Kooperation mit der VHS und der Leitstelle Kriminalprävention des Innenministeriums Rheinland-Pfalz veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ein neuer Termin wird so bald wie möglich bekannt gegeben!

Beginndatum: Freitag, 12.04.2024, 15.30 Uhr

Barie Andrea, Ress Erwin


freie Plätze 241AA10705: Im Rahmen von OPEN DYKES:
Selbstbehauptung, Resilienz und Anti-Diskriminierungstraining für FLINTA

Die Veranstaltung richtet sich an frauenliebende FLINTA, die in ihrem persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld Ausgrenzung und Anfeindungen erlebt haben und nach Wegen suchen, sich mental und motivational wieder aufzubauen und zu stärken. Wie kann ich mich souveräner gegen die Zuschreibung einer Opferrolle von außen wehren, mich selbst behaupten, wie ich bin und sein möchte, ohne mich ständig auf Hab-Acht und unter Rechtfertigungszwang zu fühlen. Wie kann ich einen achtsamen Umgang mit mir selbst und meiner Gesundheit entwickeln und selbstbewusster meine Ziele verfolgen? Womit ist es mir ernst und wo entwickle ich meinen Sinn für Humor im Umgang mit meinen und den Unzulänglichkeiten anderer? Diesen Fragen gehen wir nach und erhalten praktische Impulse durch das Training. Wir achten während der Veranstaltung auf Namen und Pronomen der Teilnehmer*innen und eine intersektionale Perspektive.
Leitung: Martina Hipp, langjähriger Erfahrung in Selbstbehauptung- und Resilienztraining für Erwachsene, Einzel- und Familiencoaching, Mental- und Motivationstraining, Antirassismus- und Anti-Mobbing-Training an Schulen.Zertifizierte Trainerin für Selbstbehauptung- und Resilienz bei Daniel Duddek sowie Abschlusszertifikat für Pädagogik und Sozialberufe Trauma und Traumafolgestörungen.
Anmeldung erforderlich unter Tel. 0621/504-2238 oder online auf www.vhs-lu.de
Weiter Infos bei Petra Paula Marquardt unter Tel. 0621/504-2631 oder petra-paula.marquardt@ludwigshafen.de

Beginndatum: Samstag, 20.04.2024, 10.00 Uhr

Hipp Martina


auf Warteliste 241AA10102: Die Hoffnung nicht verlieren - Überleben in Ludwigshafen 1943 bis 1945. Führung durch die Stadtgeschichte

Die circa dreistündige Führung beginnt um 10.00 Uhr mit einer historischen Einführung im Stadtarchiv, geht über zu einem Spaziergang entlang architektonischer Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs in Süd, Mitte und West und endet mit einer Innenbesichtigung des Bunkers in der Valentin-Bauer-Straße. Um Anmeldung unter Telefon 0621 504-2238, Email info@vhs-lu.de oder online auf www.vhs-lu.de wird gebeten. Die Teilnehmeranzahl ist auf 15 begrenzt.

Beginndatum: Samstag, 27.04.2024, 10.00 Uhr

Becker Dr. Klaus Jürgen


freie Plätze 241AA10206: Zivilcourage trainieren!

Wo Menschen zusammen leben, können Situationen entstehen, die mit Ausgrenzung, Diskriminierung oder Gewalt einhergehen. Sich äußern, sich einmischen, eingreifen - das bedeutet Einsatz für ein friedliches, respektvolles und demokratisches Miteinander und erfordert Zivilcourage.
Das Training ermutigt Menschen Zivilcourage zu zeigen, vermittelt hilfreiche Informationen und bietet Raum zur praktischen Übung. Grundlage des Zivilcourage-Trainings bildet das sozialpsychologisch fundierte Göttinger Zivilcourage-Impuls-Training (GZIT).
Der Workshop findet in Kooperation der VHS Ludwigshafen mit dem Zivilcourage „Netzwerk Rheinland-Pfalz“, dem „Rat für Kriminalitätsverhütung der Stadt Ludwigshafen am Rhein“ statt und wird von der Leitstelle Kriminalprävention Rheinland-Pfalz unterstützt.

Beginndatum: Samstag, 04.05.2024, 09.30 Uhr

Barie Andrea, Ress Erwin


freie Plätze 241AA10801: Hoffnung im Gepäck: „Impressionen vom Jakobsweg“ – in 33 Tagen von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela

Die Evangelische Kirche zeigt am 07.04.24 ab 19.00 Uhr im "Turmkino" des Lutherturms den Film "Ich bin dann mal weg" nach dem gleichnamigen Buch von Hape Kerkeling, in dem er seine Wanderung auf dem Jakobsweg beschreibt. Vom Stress in die Knie gezwungen, sollte der Pilgerweg für ihn eine Auszeit und ein Neuanfang bringen. Auch Ivanka Steber hatte Gründe sich auf den Weg zu machen und lässt uns nun in einem Vortrag an ihren Erlebnissen und Erfahrungen teilhaben
Mit zahlreichen Fotos und Videos berichtet Ivanka Steber über wundervolle Landschaften, über mühsame Wege, beeindruckende Begegnungen und sakrale Stätte, die alle zusammen letztlich für sie ein unvergessliches Lebensgefühl und Teil eines Lebenswegs zu sich selbst bedeuten.
Fühlen Sie sich durch den Vortrag eingeladen, auf eine spirituelle Reise in Gedanken und vielleicht inspiriert zu der Idee, den Jakobsweg einmal selbst zu wandern. Ivanka Steber beantwortet auch gerne diesbezüglich praktische Fragen.
Abendkasse! Anmeldung erwünscht unter Tel. 0621 504-2238, Email: info@vhs-lu.de oder online auf www.vhs-lu.de

Beginndatum: Dienstag, 14.05.2024, 18.30 Uhr

Steber Ivanka


freie Plätze 241AD10421: After Work im Hallenbad Nord: Plastik ohne Ende?!
Vortrag –Führung - Tupper-Tausch-Party

Schön bunt kommt es daher, leicht, unendlich formbar und so praktisch. Wir alle sind aufgewachsen in einer Welt voll Plastik, - undenkbar es sich wegzudenken, wo fangen wir da an?! Doch wir wissen, wie sehr der langlebige Plastikmüll unserer Umwelt schadet, wenn die Menschen unaufmerksam und achtlos mit ihm umgehen: Er ist leicht und der Wind trägt ihn sofort weg in die Umwelt, wo er dann Tiere, Gewässer und den Boden schädigt und in Form von gefährlichem Mikroplastik auch in unseren Organismus einwandert. Wir kommen um dieses Thema nicht mehr herum!
Die Veranstaltung steigt ein mit einer Führung durch das Informationszentrum Die VIER ELEMENTE der GML mit besonderem Fokus auf den Dauerausstellungen #ANTIMikroplastik
sowie des CLEAN RIVER PROJECT in der LUcation – Ehemaliges Hallenbad Nord der GML.
Danach erläutert Joachim Bäcker, von der Ev. Erwachsenenbildung, in seinem Vortrag sehr detailliert und nah am Alltag, wie wir in Sachen „weniger Plastik“ kleine Schritte mit erstaunlich großer Wirkung gehen können.
Im Anschluss laden wir bei Lounge-Music, Getränk und Häppchen zur Tupper-Tausch- -Party. Bitte bringen Sie Ihre Schätze zum Tauschen mit, ob nun Tupperware oder andere Plastik-Mehrweggegenstände.
Gerne melden Sie sich vorher bei Petra Paula Marquardt unter Tel. 0621/504-2631 oder Email: petra-paula.marquardt@ludwigshafen.de damit wir einschätzen können, wie viele Tische wir benötigen.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen und in der Veranstaltungsreihe „After Work“ statt und in Kooperation mit der Ev. Kirche für LU, Am Lutherplatz: Projekt „Paradeisen statt Apokalypsen“- leicht und sinnig leben" von April bis Juni 2024. Do, 16.05.2024, 17.00 - 20.00 Uhr

Beginndatum: Donnerstag, 16.05.2024, 17.00 Uhr

Bäcker Joachim


freie Plätze 241AA10802: Trost und Drohung – Apokalyptik aus biblischer Sicht

Die Apokalypse kommt. Die Auserwählten stehen am Ende der Welt und warten. Ist es Trost oder Drohung? Rettung oder Katastrophe? Oder beides? Diese Fragen werden beantwortet und aufgezeigt, wie apokalyptische Vorstellungen uns alle bis heute im Griff haben, was diese bewirken, wovor sie uns schützen und woran sie uns hindern.
Paul Metzger ist Theologe, Pfarrer der Evangelischen Kirche der Pfalz und seit 2021 Dekan des Kirchenbezirks Ludwigshafen. 2018 gründete er die „Laien-Uni Theologie Pfalz“, die es interessierten Personen ermöglicht, auf elementarer Basis Theologie als Wissenschaft kennenzulernen und sich auf dieser Basis mit Fragen des Glaubens zu befassen.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Protestantischen Kirche für Ludwigshafen und dem Projekt am Lutherplatz „Paradeisen statt Apokalypsen“- leicht und sinnig leben" von April bis Juni 2024. Siehe Programm unter http://www.apostelkirche-ludwigshafen.de/
Passend zum Vortrag wird in dieser Reihe am 13.06., 20.06, jeweils von 18.00-20.00 Uhr eine kunstgeschichtliche/theologische Führung Apokalypse und Paradies in der Kunst des Mittelalters in die Mittelalterausstellung des Wilhelm-Hack-Museums angeboten.
Und am 03.05.2024, 19.00-20.30 Uhr hält Dr. med. Elisabeth Taubert, (Psychotherapie, Verhaltenstherapie) den Vortrag „Was mensch tun müsste…! – Zwischen Resignation und Selbstüberforderung“ mit anschließendem Gespräch, in dem sie aus psychologischer Perspektive die Themen Hoffnungslosigkeit und mögliche Wege aus der Verzweiflung betrachtet.
Saal der Melanchthonkirche, Maxstraße 38, LU

Beginndatum: Dienstag, 04.06.2024, 18.30 Uhr

Metzger Paul


freie Plätze 241AA10000: (K)ein Platz für Hoffnung?! Festival der Hoffnung auf dem Erst-Bloch-Platz in Ludwigshafen

Umzingelt von Yorckstraße, S-Bahnbrücke und Walzmühle liegt im Schatten des stattlichen Yorck-Hochhauses, der Ernst-Bloch-Platz. Vielen unbekannt und kein Ort zum Verweilen. Im Gegenteil ein Platz zum schnell dran vorbei und drüber weg Eilen, in Richtung S-Bahn, Berliner Platz, in die Stadt oder raus aus ihr. Und doch im Sinne Blochs, dem Namensgeber, gerade als Raum im Dazwischen, ein Ort mit hoffnungsvollem Potential.
Diese Möglichkeiten wollen wir an einem Samstag im Juni bei einem "Festival der Hoffnung" mit Kunst, Musik und gemeinsamen Aktionen zum Vorschein bringen und den Ernst-Bloch-Platz zu einem Ort der Begegnung und konreten Utopien machen...
Das "Festival der Hoffnung" ist eine Kooperation des Bloch-Zentrums Ludwigshafen mit der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch und der vhs-Ludwigshafen. Weitere Partner*innen werden angefragt und sind herzlich willkommen. Sie finden weitere Informationen rechtzeitig auf unserer Webseite www.vhs-lu.de

Beginndatum: Samstag, 08.06.2024, 14.00 Uhr




freie Plätze 241AA10803: Ganz up to date - Apokalyptik heute

Die Grundmuster unserer Gesellschaft sind apokalyptisch geprägt. Ein Denken, ein zeitloses Narrativ über den Lauf der Welt, das wir nicht mehr hinterfragen. Vorstellungen, die intensiv, schauen wir auf Literatur, Musik oder Film, in unsere Kultur eingegangen sind. Motive, mit denen wir vielfach spielen und die mit uns spielen. Diese Aspekte werden im Vortrag an Film- und Musikbeispielen gezeigt und im Anschluss besprochen.
Paul Metzger ist Theologe, Pfarrer der Evangelischen Kirche der Pfalz und seit 2021 Dekan des Kirchenbezirks Ludwigshafen. 2018 gründete er die „Laien-Uni Theologie Pfalz“, die es interessierten Personen ermöglicht, auf elementarer Basis Theologie als Wissenschaft kennenzulernen und sich auf dieser Basis mit Fragen des Glaubens zu befassen.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Protestantischen Kirche für Ludwigshafen und dem Projekt am Lutherplatz „Paradeisen statt Apokalypsen“- leicht und sinnig leben" von April bis Juni 2024. Siehe Programm unter http://www.apostelkirche-ludwigshafen.de/

Beginndatum: Dienstag, 18.06.2024, 18.30 Uhr

Metzger Paul


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