Die Bundesregierung hat mit der Einführung des "Prämiengutscheins" für Bildung im Dezember 2008 einen Anreiz geschaffen, in die eigene Bildung und Weiterbildung zu investieren.

Seit dieser Zeit führt die Volkshochschule Ludwigshafen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Beratungsgespräche durch und stellt Prämiengutscheine aus. Gleichzeitig können von anderen Beratungsstellen ausgestellte Prämiengutscheine an der VHS Ludwigshafen eingelöst werden. Die VHS bieten Interessierten eine Beratung zur Bildungsprämie an. Noch bis 31. Dezember 2017 bietet die Bildungsprämie die Möglichkeit, Kursgebühren zu sparen.

Was ist Bildungsprämie?

Mit der Bildungsprämie wird die berufliche Weiterbildung von Seiten des Staates (Bundesministerium für Bildung und Forschung) einkommensabhängig mit einem jährlichen Prämiengutschein zur Erstattung der Hälfte der Kosten einer Weiterbildungsmaßnahme im Wert von bis zu 500 Euro gefördert.

Förderungsfähig sind Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind, die wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt und Kompetenzen erweitern. Dies reicht vom Lehrgang für ein PC-Programm über Kompakt-Sprachkurse bis hin zu fachspezifischen Fortbildungen, wie etwa einem Grundlagenkurs für Existenzgründerinnen und -gründer.

Wer wird gefördert?

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 20.000 Euro (Alleinstehende) bzw. 40.000 Euro (Zusammenveranlagte) nicht übersteigt, erhalten einmal jährlich einen Prämiengutschein zur Erstattung der Hälfte der Kosten einer Weiterbildungsmaßnahme im Wert von bis zu 500 Euro.

Nicht gefördert werden:

  • Frauen und Männer, die ALG I oder ALG II erhalten
  • Frauen und Männer, die Anspruch nach dem AFBG (Meister-Bafög) haben
  • Frauen und Männer ohne Arbeitserlaubnis für Deutschland
  • Schülerinnen und Schüler sowie Studierende oder Rentnerinnen und Rentner und Pensionäre

Was wird gefördert?

Prämiengutscheine dienen der individuellen beruflichen Weiterbildung. Grundsätzlich gefördert werden Maßnahmen (Kurse und Prüfungen), die Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die dem beruflichen Fortkommen dienen, außerhalb des Betriebes stattfinden, dem die oder der Beschäftigte angehört und über arbeitsplatzbezogene Anpassungsfortbildungen hinausgehen.

Die Voraussetzungen können die Antragstellerinnen und Antragsteller individuell im Beratungsgespräch klären. Ein Beratungsgespräch kann nur stattfinden, wenn folgende Unterlagen vorgelegt werden: ein Lichtbildausweis (Ausweis, Pass, Führerschein), der Einkommensteuerbescheid des letzten oder vorletzten Kalenderjahres oder eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NVB) oder eine Lohnbescheinigung des Arbeitgebers, falls die Antragstellerin beziehungsweise der Antragsteller nicht Deutsche oder Deutscher ist: eine Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis. Das Beratungsgespräch ist kostenlos. Pro Person kann nur ein Beratungsgespräch im Kalenderjahr in Anspruch genommen werden.

Kostenlose Beratungshotline: 0800 2623000