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freie Plätze 221AA10100: 50 Jahre RAF-Überfall auf eine Ludwigshafener Bank

Als der Terror nach Ludwigshafen kam
Am 21. Februar 1972 überfiel ein achtköpfiges Kommando der Roten Armee Fraktion die Filiale der Bayerischen Hypotheken-Wechselbank am Ludwigsplatz und erbeutete 285.000 Mark. Genau 50 Jahre später rekonstruiert Dr. Klaus Jürgen Becker die damaligen Ereignisse im Rahmen eines bebilderten Vortrags. Hierzu hat der Stadtarchivar intensiv die im Nachlass des Kaiserslauterer Rechtsanwalts, Dieter Basch, befindlichen Unterlagen zur RAF in Bezug auf die Vorgänge in Ludwigshafen ausgewertet. Herr Basch war Pflichtverteidiger bei den RAF-Prozessen gegen deren erste Generation und dabei u.a. mit der Verteidigung der Beschuldigten für den Banküberfall in Ludwigshafen betraut. Über den Ablauf des eigentlichen Überfalls hinaus wird Dr. Becker auf die Tat-Vorbereitungen der Terroristen wie auch auf die nachfolgende Ermittlungstätigkeit der Polizei eingehen und diese Vorgänge in das Zeitgeschehen der Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts einordnen.
Die Rote Armee Fraktion (RAF) war eine linksextremistische terroristische Vereinigung, die in den 1970er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland eine Vielzahl an Geiselnahmen, Banküberfällen, Sprengstoffattentaten und Morden beging und damit das politische und gesellschaftliche Klima und die Jugend heutiger älterer Erwachsener mit geprägt hat.
Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm der in der vhs gezeigten Monitor-Ausstellung "Jugendwelten-Jugendträume. Talkin` `bout my generation"

Beginndatum: Montag, 21.02.2022, 18.00 Uhr

Becker Dr. Klaus Jürgen


freie Plätze 221DA10100: Ausstellung "Jugend in Ludwigshafen"

Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtmuseum der Stadt Ludwigshafen am Rhein

Wie handeln Generationen ihr Zusammenleben aus? Reden "die Alten" eigentlich nur über oder auch mit der "Jugend von heute"? Was hat die Jugend selbst zu sagen? Unter der großen Fragestellung "Müssen wir denn noch reden?" finanziert BASF SE mit seinem Kulturförderprogramm TOR 4 Projekte aus der Metropolregion Rhein-Neckar, die den Dialog zwischen verschiedenen Lebenswelten zu stärken versuchen. So widmet sich auch das Stadtmuseum Ludwigshafen dem Fragenkomplex anhand einer biographischen Video-Ausstellung. Unter dem Titel "Jugendwelten - Jugendträume. Talkin` `bout my generation" haben sich knapp 50 Menschen, die allesamt ihre Jugend in Ludwigshafen verbracht haben, mit diesem wichtigen Lebensabschnitt beschäftigt.

Ausgehend von der Lebensphase "Jugend" verbindet das Projekt Menschen über Alter, Geschlecht, Milieu und Kulturen hinweg. Auf der Basis einzeln aufgezeichneter biographischer Porträts, aus denen Ausschnitte gewählt und diese zueinander in Beziehung gesetzt wurden, entstand ein partizipatives wie gleichsam gemeinschaftliches Projekt. In den Interviews ging es um Mode und Musik, Sexualität und Politik, Schule und Arbeit, um Wünsche und Visionen, Freiräume oder Leiden und Rebellion. Durch eine choreographierte Montage von Clips wirft die Ausstellung ein Licht auf die Lebens- und Gefühlswelten von gegenwärtigen und "ehemaligen" Jugendlichen verschiedener Generationen, auf vielleicht sogar zeitlose Sorgen und Kompromisse, jedoch auch auf schöne und unvergessliche Erlebnisse. Die Idee des Stadtmuseums war, persönliche Erfahrungsberichte von Menschen unserer Stadt in ein großes Ganzes, das zwischen den Generationen und den unterschiedlichen Lebenswelten zu vermitteln versucht, zu überführen. Dieses kann durch das Innenhalten und Verweilen an verschiedenen Medienstationen nun erfahren werden - vielleicht erkennen auch Sie sich in der einen oder anderen Erzählung wieder?

Die Video-Ausstellung ist von Freitag, den 14.01.2022 bis Freitag, den 11.03.2022 im Vortragssaal der VHS zu sehen.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10:00 bis 17.00 Uhr

Beginndatum: Montag, 17.01.2022, 10.00 Uhr




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