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freie Plätze 222AA10103: Pfälzer Stadtgeschichte: Geschichte Bergzaberns als Kurort

Seit 1964 ist Bergzabern offiziell als Kneippheilbad anerkannt und darf dem Namen ein "Bad" voranstellen. Die Kurgeschichte der Stadt begann aber schon im späten 19. Jhdt. Damals wurden nach und nach Kureinrichtungen im ehemaligen Mühltal eröffnet. Noch heute zeugen imposante Gebäude von dieser Epoche. Aber auch all die anderen Kapitel in der wechselvollen Kurgeschichte Bergzaberns werden in dem bebilderten Vortrag von Dr. Andres Imhoff (Archivar des Landkreis Südliche Weinstraße) des zur Sprache kommen: die Anlage des Kurparks, der Bau der Wandelhalle, die Erbohrung der Petronella-Quelle und vieles mehr.

Beginndatum: Mittwoch, 12.10.2022, 18.30 Uhr

Imhoff Dr. Andreas


freie Plätze 222AA10104: Pfälzer Stadtgeschichte: Frankenthal 1562 – Eine Stadt entsteht

Im Vortrag stellt Bernd Leidig einführend die Hintergründe für die Ansiedlung von Glaubensflüchtlinge 1562 in Frankenthal dar und zeigt auf, wie sich die Stadt dadurch innerhalb weniger Jahre zu einer der bedeutendsten Gemeinden im kurpfälzischen Raum entwickelte.

Beginndatum: Mittwoch, 26.10.2022, 18.30 Uhr

Leidig Bernd


freie Plätze 222AA10105: Pfälzer Stadtgeschichte: Rodalben vom Dorf zur Stadt

Das als "Schuhdorf" bekannt gewordene Rodalben hat sich 1963 zu einer eigenständigen Stadt im Landkreis Südwestpfalz entwickelt.
Anhand eines virtuellen Rundgangs durch die Stadt an der Rodalb begegnen uns im Rahmen des Webinars Geschichten und Persönlichkeiten von der Besiedlungszeit bis hin zur Neuzeit.
Einen Schwerpunkt des Vortrages stellt die Rodalber Marienkirche dar.

Beginndatum: Mittwoch, 09.11.2022, 18.30 Uhr

Vogel Anke


freie Plätze 222AA10106: Pfälzer Stadtgeschichte: Wer ist der Herr im Haus? Der Massenstreik in der chemischen Industrie in Ludwigshafen 1922

Das nach heftigen Auseinandersetzungen im Reichstag gegen die Stimmen der linken USPD und der rechts-konservativen Abgeordneten angenommene Betriebsrätegesetz vom 4. Februar 1920 sah – in Fortschreibung der Arbeiterausschuss-Bestimmungen der Kaiserzeit – vor, in Betrieben ab fünf Beschäftigten eine Vertrauensperson und ab 20 Beschäftigten einen aus mehreren Personen bestehenden Betriebsrat zu wählen. Zuvor hatten die Arbeitgeberverbände bereits am 15. November 1918 die Gewerkschaften als Vertreter der Arbeiterschaft anerkannt. Dennoch wurden bereits am 27. November 1922 drei führende Betriebsratsmitgliedern durch die Werksleitung der BASF fristlos gekündigt - die Folge war ein Abwehrstreik bis zum 22. Dezember 1922 in dreizehn Ludwigshafener Unternehmen, an dem 35.000 Arbeitnehmer*innen beteiligten. Die gesellschaftspolitischen Hintergründe dieses weltweit wahrgenommen Arbeitskonflikts beleuchtet der Ludwigshafener Stadtarchivar Dr. Klaus J. Becker in seinem Vortrag: Mitbestimmung oder doch Herr im Hause - Arbeit und Konflikt in der BASF 1922.

Beginndatum: Mittwoch, 23.11.2022, 18.30 Uhr

Becker Dr. Klaus Jürgen


Anmeldung möglich 222AA10107: Pfälzer Stadtgeschichte: Die Kurstadt Bad Dürkheim

Gehen sie mit auf die Reise durch die Geschichte der Kurstadt Bad Dürkheim, erzählt in 90 Minuten.

Beginndatum: Mittwoch, 30.11.2022, 18.30 Uhr

Halmann-Preuß Dr. Britta


freie Plätze 222AA10108: Pfälzer Stadtgeschichte:Der Speyerer Buchdruck im 15. Jahrhundert

In den letzten drei Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts entwickelte sich Speyer innerhalb weniger Jahre zu einem bedeutenden Druckort im deutschsprachigen Raum. Im Zentrum der Produktion stand die Werkstatt der Familie Drach. Die beiden Ratsherren Peter Drach d. Ä. und Peter Drach d. M. führten ihr Unternehmen mit großem Erfolg, der weit über die Stadtmauern hinaus ausstrahlte. Daneben waren noch weitere kleinere Werkstätten tätig. Zusammen produzierten sie über 300 Ausgaben, die heute in gut 7.000 Exemplaren in Bibliotheken weltweit überliefert sind. Der Vortrag beleuchtet die Biographien der ersten Speyerer Buchdrucker und stellt deren Verlagsprogramm vor.

Beginndatum: Mittwoch, 07.12.2022, 18.30 Uhr

Schweitzer-Martin Paul


Anmeldung möglich 222AA10702: Vielfalt (er)leben! - Was wird es denn? Ein Kind! – Wie geschlechtsoffene Erziehung gelingt

Kindern ein Aufwachsen jenseits von stereotypen Geschlechterrollen zu ermöglichen, ist vielen Erwachsenen ein Anliegen. Aber wie kann das gelingen? Wie entwickeln Kinder ein Bewusstsein für ihr Geschlecht? Und was bedeuten Begriffe wie „nicht binär“, „trans“ und „geschlechtsnonkonform“? Darüber, wie es möglich ist, Kinder in Geschlechterfragen bindungsorientiert und liebevoll zu begleiten, spricht Ravna Siever in diesem Webinar. Dabei geht es sowohl um gendertheoretische Grundlagen als auch um alltagstaugliche Praxis geschlechtsoffener Erziehung. Ravna Marin Siever (Frei*e Autor*in) ist selbst trans und Elter von drei Kindern.

Beginndatum: Mittwoch, 12.10.2022, 20.00 Uhr

Siever Ravna Marin


Anmeldung möglich 222AA10703: Vielfalt (er)leben! - So fühle ich mich als Frau mit Migrationshintergrund in Deutschland - Interview

Wie fühlen sich Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland? Sind sie gut integriert oder fühlen sie sich benachteiligt? Gibt es Fälle, in welchen sie sich diskriminiert fühlen?
In wieweit besteht ein Unterschied zwischen ihrer Rolle als Frau in ihrem Heimatland und in Deutschland? Wovor haben sie Angst, was beschäftigt sie? Gibt es von ihrer Seite Anregungen? Diese und weitere Fragen werden an diesem Abend in einer hybriden Gesprächsrunde von Melanie Woll , sozialpädagogische Fachkraft an der kvhs Südwestpfalz, näher beleuchtet.

Beginndatum: Mittwoch, 23.11.2022, 20.00 Uhr

Woll Melanie


Anmeldung möglich 222AA10704: Vielfalt (er)leben! - Kinderwunsch und Mutterschaft von Frauen mit Behinderung

Frauen mit Behinderungen haben - wie andere Frauen auch - den Wunsch Familien zu gründen und Kinder zu bekommen. Durch gesellschaftliche Vorurteile und Tabus wurde dies den Frauen lange Zeit erschwert oder sogar verwehrt. In diesem Online-Seminar werden wir dieses Thema aus Sicht von Frauen mit Behinderung betrachten. Nach einer kurzen Einführung über die aktuelle Situation von Müttern mit unterschiedlichen Behinderungen wird es um die persönlichen Erfahrungen betroffener Frauen gehen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Vorstellung unterschiedlicher Unterstützungsmöglichkeiten für Mütter mit Behinderungen sein. Neben kurzen Inputs der Referentin Olga Hübner, Projektleiterin der Koordinierungs- und Beratungsstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderung in RLP, wird es ausreichend Zeit für die Nachfragen der Teilnehmer*innen und dem gegenseitigen Austausch geben. Zudem werden weiterführende Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten für Mütter und Väter mit Behinderung zur Verfügung gestellt.

Beginndatum: Mittwoch, 07.12.2022, 20.00 Uhr

Hübner Olga


Anmeldung möglich 222AB10000: vhs.wissen live: Künstliche Intelligenz in der Medizin – wie lässt sich ihr Potenzial verantwortlich nutzen?“

Was ist Künstliche Intelligenz (KI)? Wo liegen die aktuellen Herausforderungen?  Welche ethischen Aspekte spielen eine Rolle?Am Beispiel von Anwendungen der KI im Gesundheitssystem werden die Chancen sowie möglichen Probleme des Einsatzes der Technologie diskutiert: KI-Systeme, die in kurzer Zeit riesige Datenmengen verarbeiten, unterstützen Ärzte bei Diagnose und Behandlung von Krankheiten – sei es bei der Auswertung von Röntgenbildern, bei Operationen oder der Auswahl der Medikamente. Dabei muss der Einsatz von KI, aber auch der Verzicht darauf, gerechtfertigt werden. Wer trägt die Verantwortung, wenn bei der Zusammenarbeit mit dem KI-System Fehler passieren? Wem gehören die Daten, die KI-Systeme erheben? Wer darf was mit diesen Daten machen, und was wissen wir als Patienten davon? Gibt es ein Recht auf medizinische Behandlung mit KI?Das Potential der KI für medizinische Anwendungen nicht zu nutzen, wäre – so die These des Abends – sowohl medizinisch als auch volkswirtschaftlich unverantwortlich. Es wird vorgestellt, wie KI das Gesundheitssystem verbessert – und wie dies verantwortlich geschehen kann.
Peter Dabrock ist seit 2010 Professor für Systematische Theologie (Ethik) am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und war von 2016 bis 2020 Vorsitzender des Deutschen Ethikrates. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Ethik technischer und (bio-)wissenschaftlicher Durchdringung menschlicher Lebensformen (von Keimbahnintervention bis KI). Er war von 2002 bis 2008 Juniorprofessor für Bioethik und anschließend bis 2010 Professor für Sozialethik an der Philipps-Universität Marburg. Seine Expertise hat er in zahlreiche Gremien eingebracht, u.a. in die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer, in die European Group on Ethics in Science and New Technologies und in den Deutschen Ethikrat. 2017 wurde Peter Dabrock als erster Theologe Mitglied bei acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. 2021 wurde er in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. Er ist Mitglied der Plattform Lernende Systeme.

Beginndatum: Dienstag, 04.10.2022, 19.30 Uhr

Dabrock Prof. Dr. Peter


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