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freie Plätze 201AB10901: "Was war und was könnte (wieder) sein?"
Eine visionäre Führung durch die Ludwigshafener Innenstadt

Der Ludwigshafener Stadthistoriker Dr. Klaus J. Becker bietet ausgehend vom Bürgerhof über die Ludwigstraße, Wredestraße, Bismarckstraße, Rathausplatz, Ludwigsplatz und wieder zurück zur Ludwigstraße einen sozial-geschichtlichen Rundgang durch die Ludwigshafener Innenstadt an. Ihre nahezu flächendeckende Zerstörung während des 2. Weltkrieges, machte einen nahezu vollständigen Neuaufbau ab 1948 notwendig. Allerdings konstantierte bereits 2001 der Einzelhandel "Die Gebäude brauchen Verschönerung. Der Mief der 50er Jahre muss raus". Der Referent wird im Rahmen des Rundganges durch das "Freilichtmuseum der 50er Jahre" den verbliebenen Charme der Ludwigshafener Innenstadt aufzeigen und mögliche Zukunftsperspektiven zur Diskussion stellen. Auch die Teilnehmer*innen sind aufgerufen ihre Visionen von einer schöneren Innenstadt mit beizusteuern.

Beginndatum: Samstag, 14.03.2020, 10.00 Uhr

Dr. Klaus Jürgen Becker


freie Plätze 201AB10902: Die Naturfreundebewegung - Pioniere des sozial-ökologischen Handelns

Die Naturfreundebewegung hat ihre Wurzeln in der Arbeiter- und Jugendbewegung des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Da Arbeiterjugendliche zu dieser Zeit in die bürgerlich organisierten Wander- und Bergsteigervereine keinen Zutritt hatten, schlossen sich 1895 die ersten NaturFreunde zusammen. Solidarisches Handeln untereinander und der ökologisch achtsame Umgang mit der Natur waren hierbei von Anfang an wichtige Prinzipien. Heute sind die Naturfreunde eine internationale Bewegung in 21 Ländern mit über 500 000 Mitgliedern und alle, die am Wochenende im Pfälzer Wald wandern gehen, profitieren von bewirteten Naturfreundehäusern. Doch wie sieht die Gegenwart der einstigen Pionierbewegung aus und wie gestaltet sie die Zukunft?
Der Ludwigshafener Historiker Dr. Klaus J. Becker wird uns eine Einführung in die Entstehungsgeschichte der Naturfreundbewegung geben. Im Anschluss daran wird die Naturfreundejugend, Landesverband RLP über die Gegenwart berichten und mit einem "Wold-Café" als Methode ein Diskussionsforum über die Zukunft der Bewegung anstoßen. Hierbei soll z.B. beleuchtet werden wie und was im Zusammenwirken mit der Fridays for Future und der Transition Town Bewegung möglich ist. Auch visionäre Ideen für das zukünftige Bestehen der Naturfreundehäuser, die von ehrenamtlichem Engagement leben, sollen in den Blick genommen werden. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Bitte eine Kleinigkeit zum Mittagessen mitbringen. Wir richten ein Teile und Tausche-Buffet ein. Warme und kalte Getränke werden von Seiten der VHS gestellt.

Beginndatum: Samstag, 28.03.2020, 11.00 Uhr

Dr. Klaus Jürgen Becker


freie Plätze 201AB10903: Der griechische Bürgerkrieg 1943-1949

Der griechische Bürgerkrieg von 1943 bis 1949 war - nach dem russischen und dem spanischen - der dritte große Bürgerkrieg in der ersten Hälfte des europäischen zwanzigsten Jahrhunderts. Er nahm seinen Anfang während der deutschen Besatzungszeit (1941-1944) und endete kurz nach dem Beginn des Kalten Krieges. Seine Bilanz war verheerend: Er hinterließ tausende Tote, eine zerstörte Infrastruktur und eine darniederliegende Wirtschaft. Ein Teil der Besiegten suchte Zuflucht in der Sowjetunion und den osteuropäischen "Volksrepubliken". Der griechische Staat und seine Institutionen befanden sich seitdem in einer Legitimitätskrise, die politische Polarisierung überdauerte mehrere Jahrzehnte. Eine ehrliche Aussöhnung blieb folglich aus.
Wie aber kam es zum griechischen Bürgerkrieg? Welche Phasen durchlief er, welche waren seine Akteure? Wieso erlangte er internationale Aufmerksamkeit? Wie entscheidend waren die Interventionen und der Einfluss der Westmächte (Großbritannien, USA) einerseits und der Sowjetunion sowie der Ostblockländer andererseits für den Kriegsausgang? War die militärische Niederlage der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) vorprogrammiert? Oder hatte die Errichtung einer Volksherrschaft reale Chancen?
Der Vortrag versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden. Er diskutiert alte und neue historiographische Ansätze und zeigt die Komplexität eines politischen, ideologischen und militärischen Konflikts auf, der Griechenland zum Brennpunkt des heraufkommenden Kalten Kriegs machte.
Dr. Vaios Kalogrias ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz im historischen Seminar, Arbeitsbereich Zeitgeschichte.

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Beginndatum: Donnerstag, 07.05.2020, 18.30 Uhr

Vaios Kalogrias


freie Plätze 201DA21320: UFOSession - experimentelle Klangkunst im kulTurm NEU

Die Aussichtsplattform des kulTurms scheint wie eine fliegende Untertasse über "Mannhafen und Ludwigsheim" zu schweben. Farbige Lichteffekte erleuchten die Kuppel und erzeugen eine einzigartige entspannte Stimmung.
Schweben Sie über der Stadt bei fremdartigen Klängen. Lauschen Sie meditativen Klängen und dem großen Erdgong. Echtes Wasserplätschern erzeugt im Aquaphon Impulse, die lange ausklingen. Gesang wird in den ehemaligen riesigen Wasserbehälter geleitet und strömt aus diesem Resonanzkörper in die Kuppel. Der Tank beginnt leicht zu schwingen und überträgt den Körperschall auf den Zuhörer.
Bernd Albert, vielseitiger Künstler und Gründer des kulTurms, lädt Sie ein, den Klangexperimenten während der so genannten UFOSession zu lauschen.
Sinken Sie ein... die riesigen Kissen geben Halt und Geborgenheit, lassen Sie den Alltag hinter sich und heben Sie ganz allmählich immer mehr ab. ... Einschlafen erlaubt!

Vor der UFOSession bietet Herr Albert eine Führung durch den historischen Turm an.

Beginndatum: Donnerstag, 26.03.2020, 18.00 Uhr

Bernd Albert


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