Außerschulische Lernförderung

Seit 2014 koordiniert die VHS Ludwigshafen individuell gestaltete Lernförderkurse im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes an Schulen im Stadtgebiet Ludwigshafen.

Ziel der ergänzenden Lernförderung ist es schulische Probleme von Kindern und Jugendlichen abzubauen, sodass wesentliche Lernziele erreicht werden und Versetzungen nicht länger gefährdet sind.

Wann findet die Lernförderung statt?

Die Lernförderung findet 2-mal in der Woche mit jeweils 2 Unterrichtseinheiten im Anschluss an den regulären Unterricht statt. 1 Unterrichtseinheit entspricht 45 Minuten, sodass die Schüler*innen 2 x 90 Minuten Förderung in der Woche erhalten.

Wo findet die Lernförderung statt?

Die Lernförderung findet in den Räumen der Schule statt, die die Schüler*innen besuchen. Dadurch können die Schüler*innen im vertrauten Umfeld bleiben und es entstehen keine zusätzlichen Fahrtwege /-kosten.

Wie findet die Lernförderung statt?

Es wird in Kleingruppen mit maximal 5 Schüler*innen pro Gruppe gearbeitet. Bei der Gruppenzusammensetzung wird darauf geachtet möglichst homogene Gruppen (ähnlicher Förderbedarf, gleiche Klassenstufe, etc.) zu bilden. Durch die Kleingruppenarbeit können die Dozent*innen besser auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schüler*innen eingehen.

Was findet in der Lernförderung statt?

An den Grundschulen liegt der inhaltliche Fokus auf der Sprachförderung. Dazu gehört je nach Bedarf die  Erweiterung des Wortschatzes, Übungen zur Grammatik und zum Satzbau, Training der Aussprache, sowie der Schriftsprache. Darüber hinaus werden andere schulische Schwerpunktfächer stets mit einbezogen.

An den weiterführenden Schulen (ab dem Schuljahr 2019/20 an Realschulen plus) wird es eine kombinierte Nachhilfe in den Fächern Deutsch und Mathematik geben. Hierbei sollen sowohl Grundlagen gefestigt als auch neuer Lernstoff aus dem Unterricht eingeübt werden.

Wer bekommt Lernförderung?

Schüler*innen (bis 25 Jahre), die eine allgemeinbildende oder berufsbildende Schule besuchen und aus Familien kommen, die

- Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld (SGB II)

- Sozialhilfe (SGB XII)

- Zuschlag zum Kindergeld (BKGG)

- Wohngeld (WoGG)

- Asylbewerberleistungen (AsylbLG)

beziehen, haben einen gesetzlichen Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Lernförderung.

 

Die Schule muss den Förderbedarf bestätigen. Erst dann kann der Antrag bewilligt und die Kosten übernommen werden.

 

Aktuell kooperierende Schulen:

Grundschulen:

  • Albert-Schweitzer-Schule
  • Erich-Kästner-Schule
  • Ernst-Reuter-Schule
  • Goethe-Mozart-Schule
  • Goetheschule Nord
  • Gräfenauschule
  • Grundschule „In der Langgewann“
  • Grundschule Pfingstweide
  • Rupprechtschule
  • Schillerschule Oggersheim
  • Wittelsbachschule

 

Weiterführende Schulen:

  • Adolf-Diesterweg-Realschule plus