Volkshochschulen sind Orte der Demokratie. Mit ihren offenen Bildungsangeboten und beteiligungsorientierten Methoden schaffen sie öffentlichen Raum für Auseinandersetzung und Verständigung.

Ein besonderer Stellenwert kommt dabei der politischen Bildung zu, die politisch und konfessionell unabhängig und neutral ist. In den angebotenen Lernräumen können Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenzen erfahren und entwickelt werden.

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freie Plätze AA10720: Frauenwahlrecht: Preisgekrönter britischer Film zum Thema

Die VHS Ludwigshafen und die Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen laden anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts zu zwei Filmabenden mit anschließender Diskussion ein:

Am 9.1.2019 wird ab 19.00 Uhr ein packendes historisches Drama gezeigt, das die Anfänge der Suffragettenbewegung beschreibt. Der preisgekrönte Film mit Meryl Streep zeichnet die Anfänge der Frauenbewegung in Großbritannien zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen am Rhein statt.

Beginndatum: Mittwoch, 09.01.2019, 19.00 Uhr


freie Plätze AA10721: Frauenwahlrecht: Preisgekrönter Schweizer Film zum Thema

Die VHS Ludwigshafen und die Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen laden anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts zu zwei Filmabenden mit anschließender Diskussion ein:

Am 16.1.2019 wird ab 19.00 Uhr ein preisgekrönter Film aus der Schweiz gezeigt, der im Kanton Appenzell zu Beginn der 70er Jahre spielt. Der Film mit Marie Leuenberger handelt von der Emanzipation einer jungen Hausfrau und Mutter, die sich öffentlich für die Einführung des Stimmrechts für Frauen in der Schweiz einsetzt und damit die bisher bestehende Ordnung ins Wanken bringt.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen am Rhein statt.

Beginndatum: Mittwoch, 16.01.2019, 19.00 Uhr


freie Plätze AB10101: Einführung in die Kammeroper "Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung"

Am 2.12. und 4.12.2018 führt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Pfalztheater Kaiserslautern die Kammeroper "Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung" in der Rhenus-Halle, Lagerhausstr. 32, Ludwigshafen, auf. Die Oper entstand 1943/44 im Konzentrationslager Theresienstadt und wurde von Viktor Ullmann und Peter Kien verfasst, die zunächst im Ghetto Theresienstadt inhaftiert waren und später im KZ Auschwitz ermordet wurden.
Die Oper um den Schreckensherrscher Kaiser von Atlantis, mit dem Hitler gemeint ist, aber auch ein jeder Diktator gemeint sein kann, ist als letzter Aufschrei von Künstlern gegen das nationalsozialistische Regime zu verstehen.
Prof. Hansgünther Heyme, Regisseur der Ludwigshafener Inszenierung, führt in Werk und Inszenierung der Kammeroper ein.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V.

Beginndatum: Dienstag, 13.11.2018, 18.30 Uhr


freie Plätze AB10900: Die wilden Jahre in Ludwigshafen

Die 68iger sind in die Jahre, aber nicht aus der Mode gekommen. Die kulturellen und gesellschaftlichen Umbrüche zwischen 1965 und 1975 sind Gegenstand eines Vortrages, den Stadthistoriker Dr. Klaus J. Becker am 26. November 2018 unter dem Titel "Die wilden Jahre in Ludwigshafen" anbietet. Der Referent geht der Frage nach, ob und wie sich die Rebellion der Nachkriegsgeneration in der Chemiestadt am Rhein vollzogen hat. Ausgehend von einer Darstellung der Stadtgesellschaft 1965 werden die Veränderungen im Stadtbild, aber auch der Gesellschaft anhand zahlreicher schwarz-weiß- und noch weniger Farbaufnahmen aufgezeigt. Aufmüpfige Jugendliche wie brave Tanzschulenabschlüsse werden genauso vorgestellt, wie längst in die Jahre gekommene, damals Stadtbild prägende Neubauten.

Vortrag von Dr. Klaus J. Becker, stellvertretender Leiter des Stadtarchivs Ludwigshafen

Beginndatum: Montag, 26.11.2018, 18.00 Uhr

Dr. Klaus Jürgen Becker


freie Plätze AB10920: Ludwigshafener Bunkerwelten - Valentin-Bauer-Bunker

Ludwigshafen besitzt derzeit noch 33 stadtbildprägende Hoch- und Tiefbunker. Nach einer Einführung in ihre Baugeschichte im Rahmen einer Innenbesichtigung des Hochbunkers an der Valentin-Bauer-Straße wird während eines geführten Stadtspaziergangs durch den Stadtteil Hemshof die Umsetzung des Luftschutz-Sofortprogramms vom Oktober 1940 aufgezeigt. Eine Innenbesichtigung weiterer Luftschutzanlagen ist nicht möglich.
Der Referent, Dr. Klaus J. Becker, ist stellvertretender Leiter des Stadtarchivs Ludwigshafen und engagiert sich ehrenamtlich im Arbeitskreis Bunkermuseum Ludwigshafen e.V.

Beginndatum: Samstag, 15.09.2018, 10.00 Uhr

Dr. Klaus Jürgen Becker


freie Plätze AB10921: Bunkerwelten in der Ludwigshafener Innenstadt

Ludwigshafen besitzt derzeit noch 33 stadtbildprägende Hoch- und Tiefbunker. Nach einer Einführung in ihre Baugeschichte, in der unter anderem eine Dokumentation der Royal Air Force über die Zerstörung der Ludwigshafener Innenstadt im September 1943 gezeigt wird, wird ausgehend vom Tiefbunker an der Mundenheimer Straße im Rahmen eines geführten Stadtspaziergangs durch die Innenstadt die Umsetzung des Luftschutz-Sofortprogramms vom Oktober 1940 aufgezeigt. Eine Innenbesichtigung der vorhandenen Luftschutzanlagen ist allerdings nicht möglich.
Der Referent, Dr. Klaus J. Becker, ist stellvertretender Leiter des Stadtarchivs Ludwigshafen und engagiert sich ehrenamtlich im Arbeitskreis Bunkermuseum Ludwigshafen e.V.

Beginndatum: Samstag, 27.10.2018, 10.00 Uhr

Dr. Klaus Jürgen Becker


Keine Anmeldung möglich AF20601: Bertha von Suttner

Die österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin wurde 1905 als erste Frau mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Vortrag von Dr. Florian Pfeil, Leiter der Fridjof-Nansen-Akademie und Direktor des Weiterbildungszentrums Ingelheim

Beginndatum: Donnerstag, 06.09.2018, 15.00 Uhr

Dr. Florian Pfeil


freie Plätze AF20607: Exkursion zur Sonderausstellung "Damenwahl. 100 Jahre Frauenwahlrecht"

Am 19. Januar 1919 durften Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen und sich wählen lassen. Das Historische Museum Frankfurt zeigt anlässlich des 100. Jahrestags dieses Ereignisses eine Sonderausstellung, die die Perspektive der Frauen, ihre Forderungen, Erwartungen und Visionen zu Beginn des 20.Jahrhunderts in den Fokus rückt.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen am Rhein statt.
Anmeldung bis zum 17.10.2018 erbeten. In den Teilnahmegebühren sind die Kosten für Busfahrt, Eintritt und Führung enthalten. Die Abfahrt erfolgt um 9.30 Uhr am Busbahnhof Ludwigshafen.

Beginndatum: Samstag, 10.11.2018, 09.30 Uhr


freie Plätze AI10401: AGROKALYPSE- der Tag an dem das Gensoja kam

Ein Film von Marco Keller, Deutschland 2015, 60 min.

Bis zu 12 kg Soja oder Getreide muss man verfüttern, um daraus 1 kg Fleisch zu gewinnen. Und um den weltweit steigenden Fleischkonsum zu decken, wird dementsprechend immer mehr Futtermittel, meist Gensoja, angebaut. Aber was für Konsequenzen hat dieser rasant wachsende Agrarsektor und der enorme Fleischkonsum der westlichen Welt?
Der Dokumentarfilm geht diesen Fragen nach und verfolgt den Weg der brasilianischen Sojabohne bis zu ihrem Ende als Tierfutter. In sehr persönlichen Porträts wird gezeigt, wie dabei die Ureinwohner*innen Brasiliens von ihrem Land vertrieben werden, damit es immer mehr Anbauflächen gibt. Gleichzeitig begleitet die Kamera den Tofuhersteller Wolfgang Heck, der seit über 25 Jahren für den ökologischen Sojaanbau kämpft und für den es immer schwieriger wird in Brasilien nachhaltig mit Kleinbauern zusammenzuarbeiten.

Im Rahmen der Fairen Wochen 2018

Beginndatum: Mittwoch, 26.09.2018, 19.00 Uhr

Angelika Hornig


freie Plätze AI10402: Free Lunch Society: Komm Komm Grundeinkommen

Ein Dokumentarfilm von Christian Todd, Österreich Deutschland 2016, 95 min.

Aufbruch zu einer neuen Ordnung.
Was würden Sie tun, wenn für Ihren Lebensunterhalt gesorgt wäre?
Das bedingungslose Grundeinkommen galt vor wenigen Jahren noch als Hirngespinst. Heute ist diese Utopie denkbarer denn je - Zeit für ein komplettes Umdenken.
Das bedingungslose Grundeinkommen bedeutet Geld für alle als Menschenrecht ohne Gegenleistung! Je nach Art und Umfang zeigt es sehr verschiedene ideologische Gesichter. Entscheidend ist das eigene Menschenbild, welche Seite der Medaille man sieht: Inaktivität als süßes Gift, das die Menschen zur Faulheit verführt, oder Freiheit von materiellen Zwängen als Chance, für sich selbst und für die Gemeinschaft. Brauchen wir tatsächlich die Peitsche der Existenzangst? Oder gibt nicht deshalb die Erwerbsarbeit unserem Leben Sinn und sozialen Halt, weil wir es seit Jahrhunderten nicht anders kennen? Und weil wir nie gemeinsam die Freiheit hatten, uns anders zu verwirklichen?

Beginndatum: Mittwoch, 17.10.2018, 19.00 Uhr

Angelika Hornig


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