Von drei Hügeln hat (nach Theodor Heuss) Europa seinen Ausgang genommen: Von Golgatha, von der Athener Akropolis und vom römischen Kapitol.

Deshalb ist die Beschäftigung mit der griechisch-römischen Antike eine wichtige Voraussetzung dafür, sich heute als Europäer empfinden zu können. Die gemeinsamen Grundlagen allen Interessierten zu erklären hat die Lebendige Antike Ludwigshafen sich zum Ziel gesetzt: Eine sehr aktuelle Aufgabe.

Weitere Informationen zur Lebendigen Antike Ludwigshafen finden Sie unter www.lebendige-antike-ludwigshafen.de/

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freie Plätze 201AK20604: Ein Schutzwall gegen die Alamannen? Die Rheingrenze in der Spätantike

Der Vortrag behandelt einen zentralen Aspekt der spätantiken Geschichte mit einem regionalem Bezug: Seit dem mittleren 3. Jh. n. Chr. wurde der Rhein wieder zur Außengrenze des Imperium Romanum. Jenseits des Stromes etablierten sich die Alamannen als neue Bevölkerungsgruppe. In den römischen Quellen werden die Alamannen als furchterregende Gegner dargestellt, mit denen es ständig Konflikte gegeben habe. Kaiser Valentinian I. ließ daher um 370 n. Chr. zahlreiche Festungen entlang des Rheines errichten, von denen sich in der Region bedeutende Spuren erhalten haben. Neuere Forschungen haben jedoch gezeigt, dass daneben von vielfältigen Formen der Kooperation in einem stark vernetzten `Grenzraum¿ auszugehen ist. Diese bestanden bis in das mittlere 5. Jh. n. Chr. fort, als die römische Herrschaft am Rhein ihr Ende fand.
Vortrag von Pro. Dr. Christian Witschel, Universität Heidelberg
Abendkasse: 5,00 Euro

Beginndatum: Mittwoch, 13.05.2020, 19.30 Uhr

Witschel Christian


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