Das Programmangebot des Fachbereichs Mensch, Gesellschaft, Politik ist breit gefächert und umfasst sowohl politische, soziale, ökonomische, ökologische, rechtliche als auch geschichtliche, psychologische und pädagogische Themen.

Es vermittelt Bürgerinnen und Bürgern Kenntnisse, Fähigkeiten und Orientierung, um als kundige und mündige Mitglieder der Gesellschaft diese erfolgreich und verantwortungsbewusst mitzugestalten.

Kursbereiche >> Mensch - Gesellschaft - Politik >> Geschichte/Zeitgeschichte/Stadtgeschichte Ludwigshafen

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freie Plätze 202AB10901: "Was war und was könnte (wieder) sein?"
Eine visionäre Führung durch die Ludwigshafener Innenstadt

Der Ludwigshafener Stadthistoriker Dr. Klaus J. Becker bietet ausgehend vom Bürgerhof über die Ludwigstraße, Wredestraße, Bismarckstraße, Rathausplatz, Ludwigsplatz und wieder zurück zur Ludwigstraße einen sozial-geschichtlichen Rundgang durch die Ludwigshafener Innenstadt an. Ihre nahezu flächendeckende Zerstörung während des 2. Weltkrieges, machte einen nahezu vollständigen Neuaufbau ab 1948 notwendig. Allerdings konstantierte bereits 2001 der Einzelhandel "Die Gebäude brauchen Verschönerung. Der Mief der 50er Jahre muss raus". Der Referent wird im Rahmen des Rundganges durch das "Freilichtmuseum der 50er Jahre" den verbliebenen Charme der Ludwigshafener Innenstadt aufzeigen und mögliche Zukunftsperspektiven zur Diskussion stellen. Auch die Teilnehmer*innen sind aufgerufen ihre Visionen von einer schöneren Innenstadt mit beizusteuern.

Beginndatum: Samstag, 26.09.2020, 10.00 Uhr

Becker Dr. Klaus Jürgen


freie Plätze 202AB10902: Die Naturfreundebewegung - Pioniere des sozial-ökologischen Handelns

Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts ergreift die Sehnsucht nach einem freien, unbeschwerten Leben in der Natur viele jungen Menschen der damaligen Zeit. Da Arbeiterjugendliche zu dieser Zeit in die bürgerlich organisierten Wander- und Bergsteigervereine keinen Zutritt hatten, schlossen sich 1895 die ersten Naturfreunde zusammen. Solidarisches Handeln untereinander und der ökologisch achtsame Umgang mit der Natur waren hierbei von Anfang an wichtige Prinzipien. Heute sind die Naturfreunde eine internationale Bewegung in 21 Ländern und alle, die am Wochenende im Pfälzer Wald wandern gehen, profitieren von bewirteten Naturfreundehäusern. Doch wie sehen die Gegenwart und Zukunft der einstigen Pionierbewegung aus?
Der Ludwigshafener Historiker Dr. Klaus J. Becker referiert über die Entstehungsgeschichte der Naturfreundbewegung und lädt anschließend zu Austausch und Diskussion über Hintergründe und Zukunftsperspektiven.

Beginndatum: Mittwoch, 04.11.2020, 19.00 Uhr

Becker Dr. Klaus Jürgen


freie Plätze 202AB10903: Wie Menschen weltweit das Klima retten

Aus aller Welt prasseln Katastrophenmeldungen zum Klimawandel auf uns ein; man könnte jede Hoffnung verlieren. Doch es gibt, abseits der Weltöffentlichkeit, Menschen, die unter schwierigsten Umständen Beeindruckendes leisten, um unser Klima zu schützen. Thomas Kruchem stellt uns sechs dieser hoffnungsvollen Initiativen vor, u.a. - Dorfbewohner in Mali, die mit einem deutsch-malischen Sozialunternehmen Solarstrom-Netze betreiben und Bauern in Haiti, die an abgeholzten Berghängen paradiesische Waldgärten angelegt haben. Thomas Kruchem arbeitet als Journalist und Autor und wurde bislang viermal mit dem Medienpreis Entwicklungspolitik des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ausgezeichnet.
Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung RLP.
Bitte melden Sie sich online oder telefonisch unter 0621/504-

Beginndatum: Dienstag, 06.10.2020, 19.30 Uhr

Kruchem Thomas


freie Plätze 202AB10904: Klimagerechte Stadtentwicklung

Städte tragen mit ihren Gesamtemissionen erheblich zum Klimawandel bei und sind gleichzeitig von dessen Folgen in besonderem Maße betroffen. Bereits heute sind die Ballungszentren für ca. 80 Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich. Was können Städte und Gemeinden tun, um diese für alle gefährliche Entwicklung aufzuhalten, und das angesichts anderer immenser Probleme? Wie kann ein klimagerechter und energieeffizienter Stadtumbau gelingen? Unsere Referentin des Abend Dr. Astrid Kleber arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am "Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz. Neben der Erstellung von Klimaindikatoren für Rheinland-Pfalz beziehen sich die Schwerpunkte ihrer Arbeit auf die Handlungsfelder Raumordnung und Landesplanung, Biodiversität und Menschliche Gesundheit.

Beginndatum: Freitag, 30.10.2020, 19.00 Uhr

Kleber Dr. Astrid


Anmeldung möglich 202AB10905: Nachhaltig leben, arbeiten und konsumieren - Webseminarreihe für Frauen
Mein CO2-Fußabdruck - Wie CO2 entsteht und den Klimawandel verursacht

Der CO2-Fußabdruck erfasst die CO2-Emissionen, die ein Mensch durch Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum erzeugt. Je mehr CO2 ausgestoßen wird, desto stärker wird die Erde erwärmt. Die Konsequenzen sind steigende Durchschnittstemperaturen, schmelzende Pole und Gletscher sowie ein steigender Meeresspiegel.

Erfahren Sie im Rahmen des Webseminars mehr über die CO2-Emissionen in Deutschland und weltweit und ermitteln Sie Ihren eigenen CO2-Fußabdruck. Lernen Sie zudem, wo Sie selbst ansetzen können, um Ihre persönliche CO2-Bilanz zu verbessern.

Beginndatum: Mittwoch, 23.09.2020, 20.00 Uhr

Schirpke Anna


Anmeldung möglich 202AB10906: Nachhaltig leben, arbeiten und konsumieren - Webseminarreihe für Frauen
Nachhaltig leben ohne Plastik

Plastik umgibt uns überall im alltäglichen Leben. In Gebrauchsgegenständen, in Verpackungen, in der Kleidung und sogar als kleinste Teilchen in Kosmetikartikeln.
Jährlich produziert jede*r Deutsche*r durchschnittlich 37,4 Kilogramm Plastikmüll, damit belegen wir den dritten Platz im EU-Ranking. Weltweit gesehen gelangt außerdem auf den verschiedensten Wegen in etwa 9 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr über unsere Flüsse in die Weltmeere. Die Folgen sind unermesslich. Doch wie genau gelangt das Plastik eigentlich in die Meere und welche Auswirkungen ziehen dies mit sich? Wie kann man im Alltag den Plastikkonsum ganz leicht reduzieren, sei es beim Einkauf von Lebensmitteln und Kleidung oder im alltäglichen Handeln.
Diese Fragen sowie noch viele weitere Hintergründe und Alternativen zum Plastik werden innerhalb dieses Webseminars beantwortet und vorgestellt. Gerne können auch Sie sich einbringen und bspw. Ihre Ideen zur Plastikvermeidung während des Webseminars im Chat miteinander teilen.

Beginndatum: Mittwoch, 28.10.2020, 20.00 Uhr

Blees Natalie


Anmeldung möglich 202AB10907: Nachhaltig leben, arbeiten und konsumieren - Webseminarreihe für Frauen
Auf geht's! Mein Weg in ein nachhaltiges Leben

Veränderung ist Teil des Lebens - ein manchmal beunruhigender, oft spannender und positiver Teil. Die Referentin macht in ihrem Webinar deutlich, dass es zunächst um die Frage gehen muss, warum ich nachhaltig leben möchte. Bedeutet nachhaltiges Leben Verzicht oder Gewinn?
Sie beschäftigt sich weiter mit den Fragen, warum es so schwer ist, sich zu ändern, welche psychologischen Aspekte dabei eine Rolle spielen. Was sind die Kipp-Punkte im Klima, Gesellschaft - und bei mir? Wie und wo soll ich anfangen?
Sie beschreibt konkrete weitere Schritte in ein nachhaltiges Leben und ermutigt dranzubleiben. Wie schafft man das? Wie geht man mit der schwierigen Balance zwischen "Beispiel-sein" und "Nervtöter" um?

Beginndatum: Mittwoch, 09.12.2020, 20.00 Uhr

Winter Dr. Maiken


Anmeldung möglich 202AB10908: Nachhaltig leben, arbeiten und konsumieren - Eine Webseminarreihe für Frauen
Fairer Handel stärkt Frauenrechte

Kaffee und Kakao gehören zu unseren beliebtesten Genussmitteln und gerne tragen wir von Kopf bis Fuß Kleidung aus angenehmer Baumwolle. Alle drei Produkte scheinen für uns im Handel unbegrenzt zu erschwinglichen Preisen verfügbar und leider denken wir beim Kauf zu selten darüber nach, woher diese Produkte eigentlich kommen und unter welchen Bedingungen sie angebaut, geerntet und gehandelt werden.
Fairtrade Deutschland Referentin Wynnie Kangwana Mbindyo wird die unmittelbaren Zusammenhänge zwischen fairem Handel und der Stärkung von Frauenrechten erläutern. Denn allermeist sind es Frauen, die als billige Arbeitskräfte auf den Plantagen in den Erzeugerländern ausgebeutet werden. An konkreten Beispielen aus Asien und aus Ost- und Westafrika zeigt sie auf, dass es auch anderes geht und wie es mit den Fairtrade- Standards gelingt, die Frauen in ihren Rechten zu stärken und für gute Arbeits- und Produktionsbedingungen zu sorgen. In diesem Zusammenhang wird gleichfalls deutlich, welcher Verantwortung wir mit unseren Kaufentscheidungen haben und welchen Beitrag wir als Verbraucher*innen leisten sollten.

Beginndatum: Mittwoch, 18.11.2020, 20.00 Uhr

Mbindyo Wynnie Kangwana


Anmeldung möglich 202AB10909: Nachhaltig leben, arbeiten und konsumieren - Webseminarreihe für Frauen
Fairtrade in der Textilproduktion - von Baumwollanbau bis zur Konfektionierung

(Irr)Wege unserer Kleidung: Ausdruck von Individualität, der Persönlichkeit, des Lebensgefühls - das sind nur einige Aspekte dessen, was Kleidung für uns bedeutet.
Selten machen wir uns Gedanken darüber, aus was und wo unsere Kleider eigentlich hergestellt werden.
Im Durchschnitt kauft sich jeder Deutsche 40 bis 70 Kleidungsstücke pro Jahr. Das entspricht einem Gewicht von 14 Kilogramm.
Doch wissen wir eigentlich, was wir kaufen und tragen?
Kennen wir die vielen Produktionsschritte, die beispielsweise eine Jeans durchläuft, bevor wir sie im Geschäft kaufen. Es steckt mehr dahinter, u. a. die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen, die an diesem Prozess maßgeblich beteiligt sind.
Fairtrade bietet Verbraucherinnen und Verbrauchern eine bessere Alternative beim Einkauf von Textilien.

Beginndatum: Freitag, 04.12.2020, 20.00 Uhr

Mbindyo Wynnie Kangwana


freie Plätze 202DA10901: Die Ebertsiedlung - auf den Spuren des modernen Wohnungsbaus

Constanze Kraus, Referentin des Vorstands der GAG, nimmt während eines Rundgangs die fast 100jährige Geschichte der Ebertsiedlung in den Blick.
Die Großsiedlung, deren Bau 1927 durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft GAG Ludwigshafen begonnen wurde, ist Beispiel für eine erstaunliche Entwicklung im Wohnungsbau der 1920er Jahre. In der Tradition des Bauhauses ist sie funktional, komfortabel und damals ausgestattet mit vielen Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise einer großen Waschküche, einem Kindergarten und einer Radiosendestation. Baumeister und GAG-Vorstand Markus Sternlieb setzte seine Vision einer autarken Siedlung um. Nach der großen Sanierung zu Beginn der 2000er Jahre bietet die Siedlung heute ca. 700 Wohnungen mit zeitgemäßen Grundrissen und großem Wohnkomfort.

Beginndatum: Freitag, 25.09.2020, 17.00 Uhr

Kraus Constanze


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