Unsere Gesellschaft ist bunt: Die Stadt Ludwigshafen lebt von ihrer Vielfalt, die Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher geschlechtlicher Identität, verschiedenen Glaubens, mit und ohne Behinderung und vieles mehr umfasst.

Die Volkshochschule Ludwigshafen ist ebenfalls ein Ort der Vielfalt: Menschen mit unterschiedlichen Biografien, Fähigkeiten und Lebensrealitäten arbeiten und lehren in der Volkshochschule oder besuchen sie als Teilnehmende unserer Weiterbildungsangebote. Der Deutsche Volkshochschulverband hat für das Jahr 2022 das Jahresthema „Zusammen in Vielfalt“ ausgerufen. Als Volkshochschule Ludwigshafen greifen wir dieses Thema gerne mit besonderen Veranstaltungen sowie mit neuen Angeboten für die jüngsten und für die älteren Teilnehmenden auf.

Kursbereiche >> Zusammenleben in Vielfalt - Jahresmotto 2022

Es ist nicht sicher, ob Veranstaltung "vhs.wissen live: Wie hättet ihr uns denn gerne? Ein Gespräch zur deutschen Realität. Muslimisch, jüdisch, deutsch." (Nr. AB10009) in den Warenkorb gelegt wurde. Bitte überprüfen Sie den Warenkorb und aktivieren Sie ggf. die Cookies in den Einstellungen Ihres Browsers.

Seite 1 von 3

freie Plätze 222AA10700: Europäisches Filmfestival der Generationen "Wir alle. Das Dorf"

Im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen, das vom 1.10.-30.11.2022 zum 13. Mal in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfindet, zeigt die VHS Ludwigshafen den Film "Wir alle. Das Dorf".

Mitten im Wendland in Niedersachsen - in einem der strukturschwächsten Gebiete Deutschlands - gründen über hundert Menschen eine Genossenschaft, um gemeinsam ein Dorf entstehen zu lassen. Ein Modelldorf für die Zukunft Europas soll es werden, für Jung und Alt, Geflüchtete, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderung. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt mit bürokratischen Hindernissen und schwierigen basisdemokratischen Aushandlungsprozessen, die ausgetragen werden von Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Lebenslagen und sozialen und kulturellen Hintergründen. Aber alle verbindet der starke Wille, solidarisch miteinander und füreinander leben zu wollen. Über drei Jahre begleitete die Doku ihre Protagonisten, bis zum Sommer 2020, als die ersten Bewohner eingezogen sind.

Das Europäische Filmfestival der Generationen ist eine bundesweite Veranstaltungsreihe der Universität Heidelberg, die dem Publikum aktuelle Filme zu den Themen Alter, Demografischer Wandel und Zukunftsfragen wie Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimawandel präsentiert. Durch moderierte Filmgespräche soll der Dialog zwischen den Bürger*innen und zwischen den Generationen gefördert werden.
Die Sozialdezernentin der Stadt Ludwigshafen, Frau Beigeordnete Beate Steeg, wird den Filmabend mit einem Grußwort eröffnen. Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

Beginndatum: Freitag, 07.10.2022, 17.00 Uhr




Anmeldung möglich 222AA10702: Vielfalt (er)leben! - Was wird es denn? Ein Kind! – Wie geschlechtsoffene Erziehung gelingt

Kindern ein Aufwachsen jenseits von stereotypen Geschlechterrollen zu ermöglichen, ist vielen Erwachsenen ein Anliegen. Aber wie kann das gelingen? Wie entwickeln Kinder ein Bewusstsein für ihr Geschlecht? Und was bedeuten Begriffe wie „nicht binär“, „trans“ und „geschlechtsnonkonform“? Darüber, wie es möglich ist, Kinder in Geschlechterfragen bindungsorientiert und liebevoll zu begleiten, spricht Ravna Siever in diesem Webinar. Dabei geht es sowohl um gendertheoretische Grundlagen als auch um alltagstaugliche Praxis geschlechtsoffener Erziehung. Ravna Marin Siever (Frei*e Autor*in) ist selbst trans und Elter von drei Kindern.

Beginndatum: Mittwoch, 12.10.2022, 20.00 Uhr

Siever Ravna Marin


Anmeldung möglich 222AA10703: Vielfalt (er)leben! - So fühle ich mich als Frau mit Migrationshintergrund in Deutschland - Interview

Wie fühlen sich Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland? Sind sie gut integriert oder fühlen sie sich benachteiligt? Gibt es Fälle, in welchen sie sich diskriminiert fühlen?
In wieweit besteht ein Unterschied zwischen ihrer Rolle als Frau in ihrem Heimatland und in Deutschland? Wovor haben sie Angst, was beschäftigt sie? Gibt es von ihrer Seite Anregungen? Diese und weitere Fragen werden an diesem Abend in einer hybriden Gesprächsrunde von Melanie Woll , sozialpädagogische Fachkraft an der kvhs Südwestpfalz, näher beleuchtet.

Beginndatum: Mittwoch, 23.11.2022, 20.00 Uhr

Woll Melanie


Anmeldung möglich 222AA10704: Vielfalt (er)leben! - Kinderwunsch und Mutterschaft von Frauen mit Behinderung

Frauen mit Behinderungen haben - wie andere Frauen auch - den Wunsch Familien zu gründen und Kinder zu bekommen. Durch gesellschaftliche Vorurteile und Tabus wurde dies den Frauen lange Zeit erschwert oder sogar verwehrt. In diesem Online-Seminar werden wir dieses Thema aus Sicht von Frauen mit Behinderung betrachten. Nach einer kurzen Einführung über die aktuelle Situation von Müttern mit unterschiedlichen Behinderungen wird es um die persönlichen Erfahrungen betroffener Frauen gehen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Vorstellung unterschiedlicher Unterstützungsmöglichkeiten für Mütter mit Behinderungen sein. Neben kurzen Inputs der Referentin Olga Hübner, Projektleiterin der Koordinierungs- und Beratungsstelle für Frauen und Mädchen mit Behinderung in RLP, wird es ausreichend Zeit für die Nachfragen der Teilnehmer*innen und dem gegenseitigen Austausch geben. Zudem werden weiterführende Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten für Mütter und Väter mit Behinderung zur Verfügung gestellt.

Beginndatum: Mittwoch, 07.12.2022, 20.00 Uhr

Hübner Olga


freie Plätze 222AA10705: Zu Fuß – 6.000 km: 283 Tage - 10 Länder - 2 Kontinente - Ingelheim - Jerusalem

Das hätte Stefan Spangenberg als junger Mann niemals zu träumen gewagt, dass er jemals in seinem Leben ein solches Abenteuer, eine Reise von Ingelheim bis nach Jerusalem wagen wird. Am 6. Mai 2018 bricht der in der DDR aufgewachsene Spangenberg im rheinlandpfälzischen Ingelheim auf, um sich den größten Traum seines Lebens zu erfüllen. Er will auf seiner 6.000 km langen Strecke, die ihn durch 10 Länder auf 2 Kontinenten führen soll, aber nicht nur Kilometer schrubben, sondern mit den Menschen entlang seines Weges ins Gespräch kommen, will ihre Kultur kennenlernen, will sehen, wie sie leben und dazu beitragen, Vorurteile abzubauen. Dazu hat er im Vorfeld 4 Jahre Türkisch gelernt. Erfahren Sie Spangenbergs Vortrag von berührenden Begegnungen mit offenherzigen und hilfsbereiten Menschen, von unberührter Natur, der eigenen Welt auf dem Berg Athos und vielen schwierigen, zum Teil lebensbedrohlichen Situationen, die mehr als einmal die Fortsetzung seiner Reise in Frage stellen. Stefan Spangenberg hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Weg zu Fuß zurückzulegen und die vielen hilfsbereiten Angebote ihn mitzunehmen immer dankend abgelehnt...Hat er sein Ziel am Ende erreicht? Oder blieb letztendlich der Weg, das Ziel?

Beginndatum: Mittwoch, 12.10.2022, 19.00 Uhr

Spangenberg Stefan


Anmeldung möglich 222AA10802: Expedition zur Alt-katholischen Kirchgemeinde in der Schlosskirche Mannheim

Bei “alt-katholisch“ denken viele, dass sich damit eine äußerst strenge, reaktionäre und wenig weltoffene Glaubensgemeinschaft bezeichnet – doch das ist ganz und gar nicht der Fall! Die Alt-katholische Kirche bezieht sich mit ihrem Namen auf die Tradition der christlichen Gemeinden in ihren Ursprüngen. In dieser Hinsicht lehnt sie die päpstliche Unfehlbarkeit ab, die in der Katholischen Kirch beim Ersten Vatikanischen Konzil 1870 bestimmt wurde und sie zeigt sich neuen gesellschaftlichen Entwicklung gegenüber offen und reformfähig. So wurden 1996 Frauen zum Priesteramt zugelassen und die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare im Gottesdienst ist seit 2014 möglich. Wir besuchen bei unserer heutigen Exkursion die Mannheimer Schlosskirche, die seit 1874 der Hauptsitz der alt-katholischen Christ*innen in Mannheim und Ludwigshafen ist. Es empfangen uns Pfarrerin Sabine Clasani und die Vorsitzende des Kirchenvorstands in Ludwigshafen Frau Sabine Thomas.

Beginndatum: Donnerstag, 13.10.2022, 18.30 Uhr

Schramm Susanne, Marquardt Petra Paula, Clasani Sabine, Thomas Sabina


Anmeldung möglich 222AA10803: Expedition zur Feireligiösen Landesgemeinde Pfalz - Humanistische Gemeinschaft

In einer Freien Religion wird kein Glaubensbekenntnis vorgegeben und auch keine, als unumstößlich geltende Wahrheit, verkündet. Sie umfasst eine große Bandbreite religiöser, weltanschaulicher und philosophischer Ansichten, wobei der Religionsbegriff von pantheistischen, agnostischen bis hin zu atheistischen Positionen reicht. Gemeinsam sind diesen Positionen Grundsätze, die auf einer humanistisch geprägte Weltanschauung beruhen. Zentral ist die Idee von der Selbstbestimmung des Menschen in religiösen und weltanschaulichen Fragen und die Anforderung an jeden Menschen, möglichst im Einklang von Vernunft und Gefühl, das Leben zum Wohle der Menschheit zu gestalten. Was dies konkret für das Leben und Engagement der Gemeinschaft und für die einzelnen Mitglieder bedeutet, möchten wir bei unserer heutigen Expedition in Erfahrung bringen und freuen uns, die Freireligiöse Landesgemeinde der Pfalz, die ihren Sitz im Johannes-Ronge-Haus in Ludwigshafen hat, näher kennen zu lernen. Es empfangen uns die Präsidentin der Landesgemeinde Frau Tenko Saphira Bauer, die Landessprecherin Frau Marlene-Charlotte Siegel und weitere Mitglieder der Gemeinde.

Beginndatum: Donnerstag, 08.12.2022, 18.30 Uhr

Bauer Tenko Saphira, Siegel Marlene-Charlotte


Anmeldung möglich 222AA10804: Expedition zur Alevitischen Gemeinde Rhein Neckar e.V.

Die Aleviten sind eine in Deutschland anerkannte Glaubensgemeinschaft, die sich in ihren Glaubensvorstellungen und religiösen Praktiken stark von den „orthodoxen“ Muslimen, den Sunniten und meisten Schiiten unterscheidet.Die Alevit*innen haben ihre eigenen Gebetsformen, Pilgerstätten und Fastenpraktiken, während z.B. das islamische Ritualgebet, die Pilgerfahrt nach Mekka und das Fasten im Monat Ramadan für sie keine Relevanz besitzen. Sie setzen sich in der jeweiligen Stadt und Region, in der sie leben, für Toleranz, soziale Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit ein, Bildung und Wissen sind ihnen gleichfalls sehr wichtig. Bei unserer heutigen Expedition freuen wir uns darauf, die Alevitische Gemeinde Rhein Neckar Kreis e.V. in Mannheim kennen zu lernen. Es begrüßt uns der Vorsitzende Herr Baris Yilmaz.

Beginndatum: Donnerstag, 03.11.2022, 18.00 Uhr

Yilmaz Baris


Anmeldung möglich 222AA10805: Expedition zur Gemeinde St. Ludwig in Ludwigshafen - Pfarreien Hll. Petrus und Paulus

Die Kirche St. Ludwig ist eine von 17 Kirchen der römisch-katholischen Konfession in Ludwigshafen. Als 1853 die Stadt Ludwigshafen gegründet wurde, ergab sich die Notwendigkeit, in dem neu errichteten Stadtzentrum eine katholische Kirche zu bauen. Der Grundstein dazu wurde 1858 gelegt, und schon 1862 konnten in dieser Kirche Gottesdienste gefeiert werden. Von Anfang an war auch das soziale Engagement Teil der Aufgaben der Gemeinde: so wurde 1882 mit dem Kindergarten St. Ludwig die erste Einrichtung dieser Art in Ludwigshafen eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche komplett zerstört; nur die Türme und der Chorraum standen noch. Die Wiedererrichtung der Kirche wurde 1954 gefeiert. Mit dem Jahr 2016 wurden im Bistum Speyer die bisherigen Pfarreien aufgelöst, und jeweils mehrere Pfarreien wurden zu einer neuen Pfarrei zusammengefasst. So bilden heute die vier ehemaligen Pfarreien St. Ludwig, Herz Jesu, Heilig Geist und St. Sebastian die neue Pfarrei Hll. Petrus und Paulus, die Kirche St. Ludwig wurde zur Pfarrkirche ernannt. Die in den 80er-Jahren neugestaltete Inneneinrichtung der Kirche erzählt in Glasfenstern, Beton- und Holzreliefs viel über den christlichen Glauben. Deshalb ist die Kirche auch tagsüber geöffnet für alle, die Ruhe, Besinnung und Kraft im Gebet suchen. Dekan Alban Meissner berichtet über das heutige Gemeindeleben.
.

Beginndatum: Dienstag, 29.11.2022, 18.00 Uhr

Meißner Dekan Alban


Anmeldung möglich 222AB10009: vhs.wissen live: Wie hättet ihr uns denn gerne? Ein Gespräch zur deutschen Realität. Muslimisch, jüdisch, deutsch.

Die Journalisten Özlem Topçu und Richard C. Schneider sind neben vielen Dingen auch zwei Deutsche – das ist für viele immer noch nicht selbstverständlich. In diesem Gespräch blicken sie auch als "Jude" und "Türkin“ auf Deutschland, seine Debatten zu Integration, Rassismus, Antisemitismus und den Umgang mit dem „Anderen“. Es ist nicht nur die Sicht zweier Journalisten, die am Diskurs über das Verhältnis zwischen Mehrheitsgesellschaft und Minderheiten teilnehmen, sondern die zweier Freunde, die sich ihre deutschen Geschichten erzählen. Und miteinander können sie auch über ihre Ganz-, Halb- und Viertel-Identitäten diskutieren, denn sie wissen, was es heißt, in unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaften beheimatet zu sein. Özlem Topçu wurde 1977 als Tochter türkischer „Gastarbeiter“ in Flensburg geboren. Sie ist stellvertretende Leiterin des Auslandsressorts beim Spiegel. Richard Schneider wurde als Kind ungarischer Holocaustüberlebender in München geboren. Von 2006 bis 2015 war er Chefkorrespondent im ARD-Studio Tel Aviv.

Beginndatum: Montag, 14.11.2022, 19.30 Uhr

Topcu Özlem


Seite 1 von 3