Seit Samstag, 4. Dezember 2021, gilt die 29. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz.

3G-Regel bedeutet:

Teilnehmerinnen und Teilnehmer beziehungsweise Besucherinnen und Besucher müssen geimpft, genesenen oder negativ auf Corona getestet sein, um unsere Gebäude betreten zu dürfen.

  • Als Nachweis über ein negatives Corona-Test-Ergebnis sind sowohl Antigen-Schnelltests als auch PCR-Tests gültig.
    Diese dürfen maximal 24 Stunden alt sein und müssen durch eine autorisierte Stelle ausgestellt sein.
  • Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren dürfen einen Selbsttest unter Aufsicht vor Ort durchführen.
  • Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht befreit.
  • Maskenpflicht überall im Innenbereich. Dort wo eine Maske getragen werden kann, auch am Platz.
  • Weiterhin gelten die Abstands- und Hygieneregeln, die Pflicht zur Kontakterfassung sowie die Maskenpflicht beim Betreten der Gebäude.

Die Anmeldung, Kasse und Sprachberatung haben zu den jeweiligen Geschäftszeiten ab voraussichtlich 3. Januar 2022 geöffnet.

Corona - Warn - App Informationen

Ab sofort kann die Corona-Warn-App  in den App-Stores heruntergeladen werden. Wir machen mit im Kampf gegen Corona. Gemeinsam schaffen wir es, Infektionsketten schneller unterbrechen zu können.
Informationen hierzu finden Sie auch auf www.bundesregierung.de

 

Kursbereiche >> Kooperation mit dem Stadtmuseum

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freie Plätze 221DA10100: Ausstellung "Jugend in Ludwigshafen"

Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtmuseum der Stadt Ludwigshafen am Rhein

Wie handeln Generationen ihr Zusammenleben aus? Reden "die Alten" eigentlich nur über oder auch mit der "Jugend von heute"? Was hat die Jugend selbst zu sagen? Unter der großen Fragestellung "Müssen wir denn noch reden?" finanziert BASF SE mit seinem Kulturförderprogramm TOR 4 Projekte aus der Metropolregion Rhein-Neckar, die den Dialog zwischen verschiedenen Lebenswelten zu stärken versuchen. So widmet sich auch das Stadtmuseum Ludwigshafen dem Fragenkomplex anhand einer biographischen Video-Ausstellung. Unter dem Titel "Jugendwelten - Jugendträume. Talkin` `bout my generation" haben sich knapp 50 Menschen, die allesamt ihre Jugend in Ludwigshafen verbracht haben, mit diesem wichtigen Lebensabschnitt beschäftigt.

Ausgehend von der Lebensphase "Jugend" verbindet das Projekt Menschen über Alter, Geschlecht, Milieu und Kulturen hinweg. Auf der Basis einzeln aufgezeichneter biographischer Porträts, aus denen Ausschnitte gewählt und diese zueinander in Beziehung gesetzt wurden, entstand ein partizipatives wie gleichsam gemeinschaftliches Projekt. In den Interviews ging es um Mode und Musik, Sexualität und Politik, Schule und Arbeit, um Wünsche und Visionen, Freiräume oder Leiden und Rebellion. Durch eine choreographierte Montage von Clips wirft die Ausstellung ein Licht auf die Lebens- und Gefühlswelten von gegenwärtigen und "ehemaligen" Jugendlichen verschiedener Generationen, auf vielleicht sogar zeitlose Sorgen und Kompromisse, jedoch auch auf schöne und unvergessliche Erlebnisse. Die Idee des Stadtmuseums war, persönliche Erfahrungsberichte von Menschen unserer Stadt in ein großes Ganzes, das zwischen den Generationen und den unterschiedlichen Lebenswelten zu vermitteln versucht, zu überführen. Dieses kann durch das Innenhalten und Verweilen an verschiedenen Medienstationen nun erfahren werden - vielleicht erkennen auch Sie sich in der einen oder anderen Erzählung wieder?

Die Video-Ausstellung ist von Freitag, den 14.01.2022 bis Freitag, den 11.03.2022 im Vortragssaal der VHS zu sehen.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 10:00 bis 17.00 Uhr

Beginndatum: Montag, 17.01.2022, 10.00 Uhr




freie Plätze 221DA10102: Eröffnung der Ausstellung "Aus dem Schatten ins Licht. Starke Frauen aus 1000 Jahren Pfälzer Geschichte"

Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtmuseum der Stadt Ludwigshafen am Rhein

Obwohl die Gender-Forschung in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gemacht hat und die Leistungen von Frauen in Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Alltag in den Fokus gerückt sind, finden sich nur mühsam belastbare Hinweise auf "starke" Frauen in der Geschichte. Denn: Je weiter die Zeiten zurückgehen, desto weniger Quellen finden sich. Zu sehr war die Geschichtsschreibung männlich dominiert, zu sehr standen die Frauen im Schatten der Männer, zu sehr lagen ihre Leistungen in wenig öffentlichkeitswirksamen Bereichen: hinter Klostermauern, im Bereich von Haus- und Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe, Kindererziehung und Krankenpflege.

Die Schriftstellerin Olympe des Gouges verfasste im Zuge der Französischen Revolution 1791 eine "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin". Es war ein langer Weg, bis ihr Artikel I zur gesellschaftlichen Realität wurde: "Die Frau ist frei geboren und bleibt dem Manne ebenbürtig in allen Rechten." 1903 wurden in der damals bayerischen Pfalz zum ersten Mal Frauen zum Studium zugelassen, 1918 erhielten sie das Wahlrecht. Seit dem Grundgesetz von 1949 sind Männer und Frauen zumindest rechtlich gleichberechtigt. Allerdings brauchten Frauen noch bis 1977 die Zustimmung ihres Ehemannes, wenn sie berufstätig sein wollten. Angesichts der rechtlichen Unterordnung ist es nicht verwunderlich, dass die Lebensleistungen von Frauen entweder nicht wahrgenommen oder als selbstverständlich angesehen wurden.

Sich einer Auswahl "starker Frauen" mit Pfalz-Bezug zu widmen, basiert auf einer Idee von Dr. Regina Heilmann, der Leiterin des Stadtmuseums Ludwigshafen. Als Kooperationsprojekt mit dem Stadtmuseum Zweibrücken wurden die Texte von Dr. Charlotte Glück, der Leiterin des Stadtmuseums Zweibrücken verfasst. Schlaglichtartig stellt die Ausstellung so die Lebensbedingungen und Leistungen von über 20 ausgewählten Frauen aus gut tausend Jahren dar. Alle haben sie einen Bezug zur Pfalz oder zu Gebieten, die historisch einmal mit der Pfalz verbunden waren. Die vorgestellten Frauen stehen jedoch auch exemplarisch für viele andere, meist namenlos gebliebene Heldinnen der Ereignis- und Sozialgeschichte. Illustriert werden die höchst unterschiedlichen Frauenfiguren, die Epoche und die soziale Zugehörigkeit, für die sie standen, anhand einer Vielzahl von mit-präsentierten Gewändern aus dem historischen Kostümfundus des Nationaltheaters Mannheim.

Das abwechslungsreiche Begleitprogramm zur Ausstellung wurde durch die vhs ermöglicht und zusammengestellt, wofür sich das Stadtmuseum Ludwigshafen herzlich bedankt. "Aus dem Schatten ins Licht" ist somit die zweite Ausstellung, mit der das Stadtmuseum in der vhs zu Gast sein darf. Die Eröffnung fällt bewusst in den Monat März, der sich aufgrund des Internationalen Frauentags am 8. März traditionell in Ludwigshafen Frauenthemen zuwendet.

Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, den 25. 03.2022, um 18.00 Uhr.
Um Anmeldung in der vhs wird gebeten.

Grußworte sprechen Beigeordnete Beate Steeg sowie Gleichstellungsbeauftragte Susanne Diehl.
Den Einführungsvortrag hält Dr. Charlotte Glück. Das kostenlose Begleitprogramm für den Ausstellungszeitraum wird gesondert veröffentlicht. Die Ausstellung ist bis Freitag, den 24.06.2022 bei freiem Eintritt und barrierefrei zugänglich und endet mit einer Abschlussfeier.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Beginndatum: Freitag, 25.03.2022, 18.00 Uhr

Heilmann Dr. Regina


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