Volkshochschule und Sprachberatung bleiben vorsorglich wegen dem Coronavirus bis auf Weiteres geschlossen

Informationen zum Corona-Virus in verschiedenen Sprachen

Seit Dienstag, 17. März 2020, wurde auf Anordnung der Stadt Ludwigshafen der Kursbetrieb für ALLE Kurse der Volkshochschule bis auf Weiteres unterbrochen.
Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, um die Ausbreitung des Corona Virus zu verringern.

Stand: Dienstag, 17. März 2020

Orientierungskurse (letzter Abschnitt von Integrationskursen):
Das BAMF hat ab dem Freitag, 20. März 2020,
alle DTZ und LiD Prüfungen abgesagt.

Daher unterbrechen wir ab sofort alle Orientierungskurse.
Die übrig gebliebenen Stunden werden später nachgeholt.
Diese Prüfungen sind vom BAMF abgesagt und finden NICHT statt:
21.03.2020 Orientierungskurstest Leben in Deutschland und DTZ Prüfung (Deutschtest für Zuwanderer)
28.03.2020 Orientierungskurstest Leben in Deutschland
04.04.2020 Orientierungskurstest Leben in Deutschland

Schulabschlusskurse:
Realschul-Tageskurs ist ab Dienstag, 17. März.2020, unterbrochen.

Sonstige:

  • Lehrgang QHB Kindertagespflege:
    Letzter Kurstag am Dienstag, 17.März 2020. Unterbrechung ab Mittwoch, 18. März 2020
  • Kurse in den Ludwigshafener Werkstätten: Unterbrechung ab Montag, 23. März 2020

Alle anderen Kurse sind unterbrochen, vorläufig bis zum Samstag, 18. April 2020.
Alle einmaligen Veranstaltungen, Vorträge usw. werden ins Herbstsemester verschoben.

Sobald wir wissen, ob und wann Ihr Kurs fortgeführt werden kann, informieren wir Sie.

Bei weiteren Fragen erreichen Sie uns unter Telefon: 0621 504-2238 zu unseren im Moment telefonischen Geschäftszeiten oder per Email.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Folgende Veranstaltungen beginnen nach dem 18. April 2020:
 

Kursbereiche >> Mensch - Gesellschaft - Politik >> Geschichte/Zeitgeschichte/Stadtgeschichte Ludwigshafen

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freie Plätze 201AB10903: Der griechische Bürgerkrieg 1943-1949

Der griechische Bürgerkrieg von 1943 bis 1949 war - nach dem russischen und dem spanischen - der dritte große Bürgerkrieg in der ersten Hälfte des europäischen zwanzigsten Jahrhunderts. Er nahm seinen Anfang während der deutschen Besatzungszeit (1941-1944) und endete kurz nach dem Beginn des Kalten Krieges. Seine Bilanz war verheerend: Er hinterließ tausende Tote, eine zerstörte Infrastruktur und eine darniederliegende Wirtschaft. Ein Teil der Besiegten suchte Zuflucht in der Sowjetunion und den osteuropäischen "Volksrepubliken". Der griechische Staat und seine Institutionen befanden sich seitdem in einer Legitimitätskrise, die politische Polarisierung überdauerte mehrere Jahrzehnte. Eine ehrliche Aussöhnung blieb folglich aus.
Wie aber kam es zum griechischen Bürgerkrieg? Welche Phasen durchlief er, welche waren seine Akteure? Wieso erlangte er internationale Aufmerksamkeit? Wie entscheidend waren die Interventionen und der Einfluss der Westmächte (Großbritannien, USA) einerseits und der Sowjetunion sowie der Ostblockländer andererseits für den Kriegsausgang? War die militärische Niederlage der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) vorprogrammiert? Oder hatte die Errichtung einer Volksherrschaft reale Chancen?
Der Vortrag versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden. Er diskutiert alte und neue historiographische Ansätze und zeigt die Komplexität eines politischen, ideologischen und militärischen Konflikts auf, der Griechenland zum Brennpunkt des heraufkommenden Kalten Kriegs machte.
Dr. Vaios Kalogrias ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz im historischen Seminar, Arbeitsbereich Zeitgeschichte.

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Beginndatum: Donnerstag, 07.05.2020, 18.30 Uhr

Kalogrias Vaios


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