Für den Alltag, den Beruf, die Reise und den Urlaub können Sie bei uns intensiv, im Schritttempo, an Wochenenden oder mit geringer Zahl an Teilnehmenden 17 Sprachen lernen.

Die Formate der VHS Ludwigshafen umfassen Standard- und Intensivkurse, Unterricht in Kleingruppen  sowie maßgeschneiderte Firmenschulungen. Jederzeit besteht auch die Möglichkeit, in bereits laufende Kurse einzusteigen. Genauso wie der Integrationsbereich richtet sich der Fremdsprachenbereich nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen.

Wenn Sie wissen wollen, auf welchem Stand Ihre Sprachkenntnisse sind, dann empfehlen wir Ihnen, sich beraten zu lassen.

Sprachberatung: Ludwigsstraße 73, Raum 105 A, Telefon: 0621 504-2938

TagZeit
Montag14 bis 17 Uhr
Freitag9.30 bis 12.30 Uhr
Kursbereiche >> Mensch - Gesellschaft - Politik >> Geschichte/Zeitgeschichte/Stadtgeschichte Ludwigshafen

Seite 1 von 1

Anmeldung möglich 201AV30103: Herrschaft der Dinge. Eine neue Geschichte des Konsums und ein Blick auf
Online-Vortrag)

Was wir konsumieren ist zu einem bestimmenden Aspekt des modernen Lebens geworden. Wir definieren uns über unseren Besitz, und der immer üppigere Lebensstil hat enorme Folgen für die Erde. Wie kam es dazu, dass wir heute mit einer derart großen Menge an Dingen leben, und wie hat das den Lauf der Geschichte verändert?
Frank Trentmann, Historiker am Birkbeck College der Universität London, erzählt in Herrschaft der Dinge erstmals umfassend die faszinierende Geschichte des Konsums. Von der italienischen Renaissance bis hin zur globalisierten Wirtschaft der Gegenwart entwirft er eine weltumspannende Alltags- und Wirtschaftsgeschichte, die eine Fülle von Wissen bietet, den Blick aber ebenso auf die Herausforderungen der Zukunft lenkt angesichts von Überfluss, Klimawandel und Turbokapitalismus. Im Vortrag und der danach folgenden Diskussion werden konventionelle Sichtweisen von Shopping hinterfragt und der Blick auf die Rolle des Staates und die der Zivilgesellschaft für den Aufstieg der Konsumenten und unsere heutigen Lebensweisen gerichtet. Eine Geschichte des Konsums liefert einen unverzichtbaren Beitrag zu den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Debatten unserer Zeit.
Frank Trentmann ist Professor für Geschichte am Birkbeck College der Universität London. Er studierte und promovierte an der Harvard University und lehrte anschließend in Princeton. 2017 erhielt er von der Alexander von Humboldt-Stiftung den Humboldt-Forschungspreis.

Beginndatum: Dienstag, 02.06.2020, 19.30 Uhr

Trentmann Prof. Dr. Frank


Anmeldung möglich 201AV30104: Der Code der Macht: Wer beherrscht den digitalen Raum?
Online-Vortrag)

Vom utopischen Gründergeist der frühen Entwicklungsjahre des Internets, als Ort des freien Wissens und der Unabhängigkeit - ist nicht mehr viel übrig. Regierungen zensieren das Netz und errichten elektronische Sperrzäune, Geheimdienste saugen gemeinsam mit Tech-Giganten private Nutzerdaten ab, Troll-Fabriken verbreiten Fake-News und torpedieren ganze Wahlkämpfe. Das Internet, so der bittere Befund, ist kaputt. Und niemand hat eine Strategie, wie man es reparieren kann. Viel schlimmer: Mit Sensoren, Kameras und Mikrofonen bauen wir unser eigenes Datengefängnis, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Tech-Konzerne wie Apple, Amazon und Google ließen Vertragsarbeiter reihenweise Audio-Mitschnitte ihrer Nutzer auswerten: Patientengespräche, Drogengeschäfte, Sex - minutiös wurde das Leben der Anderen protokolliert. Ist es mit der Privatsphäre endgültig vorbei?
Der Journalist und Buchautor Adrian Lobe analysiert in seinem Vortrag diese tektonischen Machtverschiebungen in der digitalen Gesellschaft, er erklärt die Fallstricke smarter Gadgets, die nicht die digitalen Diener sind, als die sie vermarktet werden, und er zeigt Lösungen auf, wie man sich aus dem Klammergriff der Datenkraken befreien kann.
Adrian Lobe studierte in Tübingen, Paris und Heidelberg Politik- und Rechtswissenschaft und arbeitet für verschiedene Zeitungen im deutschsprachigen Raum. 2016 wurde er mit dem Preis des Forschungsnetzwerks Surveillance Studies ausgezeichnet, 2017 erhielt er den ersten Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz.

Beginndatum: Donnerstag, 25.06.2020, 19.30 Uhr

Lobe Adrian


Seite 1 von 1